Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Nemocoris fallenii R.F. Sahlberg, 1848
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Falléns Wiesen-Randwanze (Nemocoris fallenii) ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Mundwerkzeugstruktur auszeichnen. Diese Wanzenart gilt in Deutschland als extrem selten und ist in der Roten Liste unter der Kategorie R geführt. Als Vertreter der Randwanzen ernähren sich diese Tiere saugend von Pflanzensäften, wobei sie auf eine intakte Vegetation angewiesen sind. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ist ein strukturreicher Garten mit einer Vielfalt an heimischen Gewächsen die beste Voraussetzung für ihr Vorkommen. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist essenziell, um solch seltene Arten nicht zu gefährden. Das Belassen von Totholz und Laubschichten bietet zudem wichtige Rückzugsorte für Insekten in der kalten Jahreszeit. Da die Art extrem selten ist, stellt jede Sichtung einen wertvollen Beitrag zur Biodiversitätsforschung dar. Die Förderung naturnaher Lebensräume unterstützt nicht nur diese Wanze, sondern das gesamte ökologische Gleichgewicht in deinem Garten.
Da keine spezifischen Daten vorliegen, lässt sich der Lebenszyklus nicht detailliert darstellen. Wie bei vielen Wanzenarten ist jedoch von einer Aktivitätsphase in den wärmeren Monaten und einer Überwinterung als adultes Tier oder Ei in geschützten Strukturen auszugehen.
Falléns Wiesen-Randwanze ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Da sie als extrem seltene Art eingestuft ist, genießt sie einen besonderen Stellenwert im Naturschutz und sollte in deinem Garten als wertvoller Bestandteil der Artenvielfalt geschont werden.
Falléns Wiesen-Randwanze gehört zur Familie der Coreidae, den Randwanzen, innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, dort jedoch aufgrund ihrer Seltenheit als extrem gefährdet eingestuft. Als Schnabelkerf nutzt sie ihre spezialisierten Mundwerkzeuge zur Nahrungsaufnahme an Pflanzen. Über ihre genaue Lebensweise ist aufgrund der Seltenheit nur wenig bekannt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.