Bild folgtKI-generierte IllustrationNomada hirtipes Pérez, 1884
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Die Raufüßige Wespenbiene (Nomada hirtipes) fällt Dir in Deinem Garten vor allem durch ihren wespenähnlichen, fast unbehaarten Körper und die markante gelb-schwarze Zeichnung auf. Da sie zu den Kuckucksbienen (Bienen, die ihre Eier in die Nester anderer Arten legen) gehört, baut sie selbst keine eigenen Nester. Du kannst sie dabei beobachten, wie sie suchend dicht über dem Boden schwebt, um die Eingänge von Erdbienen-Nestern aufzuspüren. In Deinem Garten ist sie vor allem im April aktiv, wenn sie zur Energieaufnahme die Blüten vom Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) oder Feld-Ahorn (Acer campestre) besucht. Da sie keinen Pollen für den eigenen Nachwuchs sammelt, ist sie auf diese Nektarquellen angewiesen. Um diese faszinierende Art zu unterstützen, solltest Du offene Bodenstellen (unbewachsene Flächen im Garten) erhalten, in denen ihre Wirtsbienen nisten können. Auch das Pflanzen von heimischen Ahornbäumen hilft ihr direkt bei der Nahrungssuche. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet ihr den nötigen Lebensraum. Die Biene ist ein spannender Zeiger für ein funktionierendes ökologisches Netzwerk in Deiner Umgebung.
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Die Raufüßige Wespenbiene ist für Dich vollkommen harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten, da sie keine Staaten bildet. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz. Ein Stich ist aufgrund ihres winzigen Stachels und ihrer scheuen Lebensweise praktisch ausgeschlossen.
Die Raufüßige Wespenbiene gehört zur Familie der Apidae (Echte Bienen) innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). Als heimische Art ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet und ökologisch eng an ihre Wirtsbienen gebunden. Ihre Lebensweise ist cleptoparasitisch (als Brutparasit lebend), wobei sie ihre Eier in die Nester geeigneter Wirtsarten legt. Von herkömmlichen Wespen unterscheidet sie sich unter anderem durch die spezifische Form der Fühler und die bei Bienen typische, wenn auch hier spärliche Behaarung.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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