
Orchis sambucina
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Auch bekannt als: Orchis sambucina
Schon von weitem fällt das Holunder-Knabenkraut (Orchis sambucina) durch seine dichten Blütenähren auf, die mal schwefelgelb, mal purpurrot leuchten. Diese seltene Orchidee ist ein Juwel für deinen Naturgarten, besonders wenn du eine Magerwiese (nährstoffarme Grasfläche) pflegen möchtest. Da sie hochspezialisiert ist, dient sie als wichtiger Indikator für einen gesunden, ungestörten Boden. Ihr feiner Duft erinnert tatsächlich an Holunderblüten. Wenn du dieser anspruchsvollen Schönheit einen Platz bietest, leistest du einen echten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Hast du schon einen passenden, kalkarmen Standort für diesen seltenen Gast in Aussicht?
Seltener Orchideenzauber: Ein duftendes Farbwunder für den sauren Magerboden.
Das Holunder-Knabenkraut gilt als Täuschblume, da sie Insekten durch Farbe und Duft anlockt, ohne Nektar als Belohnung anzubieten. Aktuell liegen uns keine spezifischen Daten zu den Bestäuberarten oder Falterraupen vor, die diese Pflanze nutzen. Dennoch ist sie ökologisch wertvoll, da sie eine spezialisierte Nische in artenreichen Magerökosystemen besetzt. Ihr Vorkommen im Garten signalisiert eine hohe Bodenqualität und fördert die floristische Vielfalt. Mangels Daten zu Samenverzehr oder Nektarwerten bleibt ihr Beitrag zur Tierwelt eine Beobachtungschance für dich vor Ort. Sie ist eine Charakterpflanze für den Schutz seltener heimischer Orchideenstandorte.
Bitte beachte, dass das Holunder-Knabenkraut als nicht kindersicher eingestuft wird und Teile der Pflanze bei Verzehr Unwohlsein auslösen können. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Knabenkräutern. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der namensgebende, zarte Holunderduft der Blüten.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Das Holunder-Knabenkraut gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und ist vor allem in den Gebirgslagen Deutschlands heimisch. Es wächst bevorzugt auf nährstoffarmen Bergwiesen und in lichten Wäldern. Ein markantes Merkmal ist der Farbendimorphismus (das Vorkommen zweier Blütenfarben), wobei oft beide Varianten am selben Standort auftreten. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Mykorrhiza (Wurzelpilzen), die sie zeitlebens mit Nährstoffen versorgen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © © YVO-PHOTOS / Adobe Stock / AdobeStock_774155866
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.