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Familie: Miridae
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Panzer, 1798
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Orthocephalus brevis ist eine Insektenart aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezialisierte Lebensweise auszeichnet. Als Vertreter der Miridae, der Weichwanzen, besitzt dieses Tier einen weicheren Körperbau als viele andere Wanzenarten. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ernähren sich diese Tiere allgemein von Pflanzensäften, die sie mit ihrem stechend-saugenden Mundwerkzeug aufnehmen. Die Art gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht und ist daher extrem selten in der Landschaft anzutreffen. Um solch gefährdeten Insekten eine Chance zu geben, ist ein konsequenter Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel in deinem Garten unerlässlich. Zudem bieten naturnahe Strukturen wie liegendes Totholz oder ungestörte Laubschichten wichtige Rückzugsorte für viele Insektenarten. Eine hohe Biodiversität im Garten entsteht durch die Förderung vielfältiger Lebensbedingungen. Da die Art extrem gefährdet ist, stellt jeder naturbelassene Quadratmeter einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt dar.
Diese Wanzenart ist für den Menschen völlig harmlos und stellt weder eine Gefahr durch Stiche noch durch Bisse dar. Da sie in Deutschland auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten steht, genießt sie einen besonderen Schutzstatus und sollte in ihrem Bestand nicht gestört werden.
Orthocephalus brevis gehört zur Familie der Miridae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, jedoch aufgrund ihres Status als vom Aussterben bedroht nur noch in sehr geringen Beständen nachweisbar. Als Insekt weist sie die typische Anatomie der Schnabelkerfe auf, wobei die Lebensweise eng an die Verfügbarkeit geeigneter Lebensräume gebunden ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.