Bild folgtKI-generierte IllustrationOtiorhynchus sulcatus
Auch bekannt als: Gefurchter Lappenrüßler
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Dieser Käfer erreicht eine Länge von etwa acht bis dreizehn Millimetern und zeigt einen dunkelgrauen bis schwarzen, kräftigen Körper mit den namensgebenden Längsfurchen auf den Elytren (Flügeldecken). Wenn du ihn genauer betrachtest, erkennst du auf dem Rücken kleine, gelblich-goldene Haarflecken. Als Neozoon (gebietsfremde Art) hat er sich in unseren Gärten fest etabliert. Da seine Flügeldecken verwachsen sind, ist er flugunfähig und bewegt sich ausschließlich laufend fort. Tagsüber versteckt er sich meist im Boden oder unter Falllaub, während er nachts an Blättern frisst. Seine ökologische Rolle ist die eines Pflanzenfressers, wobei er typische buchtenartige Fraßspuren an Blatträndern hinterlässt. Die Vermehrung erfolgt oft über Parthenogenese (Jungfernzeugung), sodass ein einzelnes Weibchen viele Eier ablegen kann. Die daraus schlüpfenden Larven leben im Erdreich und ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Im Garten kannst du ihn beispielsweise an der Pracht-Himbeere oder der Ackerbohne entdecken. Um den Bestand natürlich zu regulieren, hilft es, Steinhaufen oder Totholz für Laufkäfer anzulegen, die zu seinen natürlichen Gegenspielern gehören.
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Der Käfer steht nicht unter Naturschutz und wird im Gartenbau aufgrund der Wurzelschäden durch die Larven oft als Schädling betrachtet. Für dich ist er völlig harmlos, da er weder beißen noch stechen kann.
Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) innerhalb der Ordnung der Coleoptera (Käfer). Seine Verbreitung umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er ursprünglich nicht in Mitteleuropa heimisch war. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von bis zu 13 Millimetern und zeichnen sich durch einen kräftigen Rüssel aus. Als dämmerungsaktive Art verbringen sie den Großteil des Tages in geschützten Bodenbereichen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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