Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus spectabilis
Auch bekannt als: Lachsbeere, Salmonberry
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Arten
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren markanten Blüten und dem kräftigen, verholzten Wuchs lässt sich die Pracht-Himbeere (Rubus spectabilis) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als früher Nektarspender, da sie bereits ab März ihre Knospen öffnet. Davon profitieren besonders Wildbienen wie die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) oder die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris), die zu dieser Zeit dringend Nahrung suchen. Als stattliche Kletterpflanze bietet sie zudem geschützte Rückzugsorte für die Gartenfauna. Wenn du einen Platz im Halbschatten frei hast, holst du dir mit ihr einen echten Naturschutz-Helfer in das Beet. Du wirst staunen, wie viel Leben sie schon zeitig im Jahr in dein Grün bringt.
Frühstart für Wildbienen: Die 3,08 m hohe Kletterkünstlerin für Halbschatten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pracht-Himbeere eine wertvolle Nahrungsquelle für diverse Wildbienenarten. Besonders die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) und die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) nutzen das Angebot in den Frühlingsmonaten intensiv. Auch die Unbewehrte Kegelbiene (Coelioxys inermis) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Selbst die Westliche Kuckuckshummel (Bombus campestris) findet hier früh im Jahr lebensnotwendigen Nektar. Die leichten Samen (Diasporen) wiegen lediglich 3,158 mg, was der Pflanze eine effiziente Fernausbreitung durch Wind oder Tiere ermöglicht.
Die Pracht-Himbeere wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den bewehrten, verholzten Trieben der Kletterpflanze, an denen man sich bei unvorsichtiger Berührung leicht verletzen kann. Achte darauf, sie mit ausreichend Abstand zu Wegen oder Spielbereichen zu platzieren.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.079 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort im Halbschatten (Lichtwert 5), ideal ist ein Platz mit wechselndem Lichtspiel.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Feuchtewert 5) beschaffen sein; vermeide sowohl Staunässe als auch völlige Austrocknung.
Da sie ein Mittelzehrer (Nährstoffwert 6) ist, reicht ein normaler Gartenboden ohne zusätzliche Düngung aus.
Achte beim Pflanzen auf die spezifische Wuchshöhe von 3,08 m und biete ihr als Kletterpflanze eine stabile Rankhilfe an.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst, solange der Boden frostfrei ist.
Halte den Boden besonders in der Anwachsphase gleichmäßig feucht.
Ein Rückschnitt alter Triebe kann nach der Fruchtbildung erfolgen, um die Vitalität zu fördern.
Gute Partnerin: Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie besiedelt als heimischer Bodendecker den Fußbereich und liebt ebenfalls frische, halbschattige Lagen.
Die Pracht-Himbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Gattung Rubus. In Deutschland und Österreich wird sie als etablierter Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) geführt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst frische, also mäßig feuchte Standorte, wobei sie neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse bevorzugt. Botanisch auffällig ist ihre Wuchsform als Kletterpflanze, die mit einer Höhe von 3,08 m deutlich über viele andere Beerensträucher hinausragt. Ihre breitblättrigen Laubblätter sind typisch für Pflanzen, die im Halbschatten von Waldrändern gedeihen.
2 Videos zu Pracht-Himbeere


38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →