Bild folgtKI-generierte IllustrationRubus spectabilis
Auch bekannt als: Lachsbeere, Salmonberry
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Pracht-Himbeere (Rubus spectabilis) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend purpurroten Blüten im zeitigen Frühjahr setzt sie kräftige Farbakzente. In deinem Naturgarten spielt sie eine wichtige Rolle als früher Nektarspender, wenn viele andere Sträucher noch ruhen. Besonders die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) profitieren von diesem frühen Angebot. Wenn du einen halbschattigen Platz mit mäßig feuchtem Boden hast, ist dieser robuste Strauch genau die richtige Wahl für dich. Du schaffst damit wertvollen Lebensraum und kannst dich im Frühsommer über die hübschen Früchte freuen.
Früher Purpurglanz im Garten: Ein wichtiger Energielieferant für fünf Wildbienenarten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Pracht-Himbeere eine wertvolle Anlaufstelle für verschiedene Wildbienen. Vor allem die Wald-Lockensandbiene (Andrena fucata) und die Rotbeinige Furchenbiene (Halictus rubicundus) nutzen die Blüten intensiv. Auch die Gewöhnliche Maskenbiene (Hylaeus communis) und die Unbewehrte Kegelbiene (Coelioxys inermis) zählen zu den regelmäßigen Gästen. Interessanterweise wird sie sogar von der Westlichen Kuckuckshummel (Bombus campestris) besucht. Da die Blüte bereits im März beginnt, füllt sie eine kritische Lücke im Nahrungsangebot des zeitigen Frühjahrs.
Die Pracht-Himbeere (Rubus spectabilis) wird nicht als kindersicher eingestuft, da ihre Ruten mit feinen Stacheln besetzt sind, die bei Berührung zu Kratzern führen können. Die Früchte sind zwar essbar, jedoch solltest du bei kleinen Kindern im Garten aufgrund der Verletzungsgefahr an den Zweigen vorsichtig sein. Eine Verwechslung mit giftigen Beerensträuchern ist bei genauer Betrachtung der typischen Himbeerblätter nahezu ausgeschlossen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mär – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.08 m
Wähle einen Standort im Halbschatten, da die Pflanze dort am besten gedeiht.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; Staunässe oder extreme Trockenheit solltest du vermeiden.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) kommt sie gut mit normalem Gartenboden zurecht.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange kein Frost herrscht.
Achte darauf, dass die Pflanze Ausläufer bilden kann; plane also etwa einen bis zwei Quadratmeter Platz ein.
Ein Rückschnitt alter Ruten nach der Ernte im Sommer fördert die Verjüngung des Strauchs.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Hasel (Corylus avellana). Beide Arten bevorzugen halbschattige, frische Standorte und ergänzen sich hervorragend in einem ökologischen Heckenstreifen.
Die Pracht-Himbeere (Rubus spectabilis) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). In Deutschland und Österreich wird sie als Neophyt (gebietsfremde Pflanze, die sich nach 1492 angesiedelt hat) eingestuft. Ihr natürliches Habitat umfasst lichte Wälder und Waldränder. Du erkennst sie an ihrem strauchartigen Wuchs, den sommergrünen, gefiederten Blättern und den charakteristischen, schalenförmigen Blüten, die deutlich farbenfroher sind als bei unserer heimischen Wald-Himbeere.
1 Video zu Pracht-Himbeere

38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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