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Parapholis filiformis
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Auch bekannt als: Parapholis filiformis
Typisch für den Dünnschwanz (Parapholis filiformis) sind seine extrem schlanken, fadenförmigen Halme, die fast wie feine Drähte aus der Erde ragen. Als Spezialist für karge Standorte bringt dieses zierliche Gras eine ganz besondere Struktur in deinen Garten, ohne dabei viel Platz zu beanspruchen. Da es nur 0,17 m hoch wird, eignet es sich hervorragend für offene Bodenstellen oder Steingärten. Es ist ein faszinierendes Beispiel für die Anpassungskunst unserer gebietsfremd Flora an mineralische Standorte. Wenn du Freude an botanischen Besonderheiten hast, die erst auf den zweiten Blick ihre volle Schönheit entfalten, ist dieses Gras eine wunderbare Bereicherung für deine Beete.
Filigranes Leichtgewicht: Nur 17 Zentimeter groß und perfekt für karge Sonnenplätze.
Dieses Gras nutzt seine Leichtigkeit zur Ausbreitung: Mit einem Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 2,44 mg können die Samen über weite Strecken durch den Wind davongetragen werden. In der ökologischen Nische besetzt es karge Pionierstandorte, auf denen konkurrenzstärkere Arten kaum überleben können. Da es am Boden dichte, wenn auch kleine Strukturen bildet, bietet es Mikrohabitate für kleine wirbellose Tiere. Im Winter tragen die stehengebliebenen Halme zur Vielfalt der Gartenstruktur bei. Als heimisches Süßgras ist es Teil des natürlichen Nahrungsnetzes für spezialisierte Insekten, die auf karge Offenlandbiotope angewiesen sind.
Bitte beachte, dass der Dünnschwanz als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze in Bereichen des Gartens zu platzieren, die nicht direkt als Spielfläche genutzt werden. Die feinen Halme können bei unvorsichtiger Handhabung zu leichten Hautreizungen oder kleinen Schnitten führen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,173 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Dünnschwanz gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine charakteristische Art salzbeeinflusster Standorte oder kalkreicher Pionierfluren (frisch besiedelte, karge Flächen). In der Region Mitteleuropa findet man ihn meist auf durchlässigen, mineralischen Böden in voller Sonne. Trotz seiner geringen Wuchshöhe von genau 0,17 m fällt er durch seine für ein so kleines Gras recht breitblättrigen Laubblätter auf. Morphologisch zeichnet er sich durch seine nicht verholzende Struktur und die charakteristischen, schmalen Ähren aus, die eng am Halm anliegen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.