
Pastinaca sativa subsp. sativa
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An den gelben Doppeldolden (verzweigte Blütenstände) und den grob gesägten, gefiederten Blättern lässt sich der Gewöhnliche Pastinak sofort erkennen. Er ist eine Bereicherung für jeden Naturgarten, da er als heimischer Doldenblütler eine wichtige ökologische Nische besetzt. Die Pflanze ist in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) und gilt nach der Roten Liste als ungefährdet. Du holst dir mit ihr einen robusten Überlebenskünstler in den Garten, der schon vor Jahrhunderten als wertvolle Kulturpflanze geschätzt wurde. Trau dich ruhig an diesen unkomplizierten Gartenbewohner heran, der Struktur und Farbe in deine Beete bringt.
Heimischer Doldenblütler: Robust, gelb blühend und ökologisch wertvoll.
Als heimische Wildpflanze ist der Gewöhnliche Pastinak ein fester Bestandteil unserer regionalen Ökosysteme. In Deutschland und der Schweiz bietet er eine verlässliche Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten, die auf Doldenblütler angewiesen sind. Die flachen Blütendolden machen den Nektar auch für Insekten mit kurzen Rüsseln leicht zugänglich. Im Winter dienen die stehengelassenen, hohlen Stängel oft als Rückzugsort für kleine Gartenbewohner. Da die Art als ungefährdet gilt, trägt ihre Verwendung im Garten zur Stabilisierung der lokalen Biodiversität bei.
Achtung: Der Gewöhnliche Pastinak ist nicht als kindersicher eingestuft. Er enthält Inhaltsstoffe, die in Verbindung mit Sonnenlicht zu Hautreizungen (Phototoxizität) führen können. Trage bei der Gartenarbeit vorsichtshalber Handschuhe und vermeide den direkten Hautkontakt mit dem Pflanzensaft an sonnigen Tagen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,571 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Pastinak (Pastinaca sativa subsp. sativa) ist ein Vertreter der Doldenblütler (Apiaceae) und gilt in Mitteleuropa als indigen (einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingewandert). Er wächst typischerweise auf Wiesen und an Wegrändern. Als zweijährige krautige Pflanze bildet er im ersten Jahr eine Blattrosette und im zweiten Jahr den markanten, kantigen Blütenstängel aus. Die Pfahlwurzel dient ihm dabei als Speicherorgan für den Winter.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Orest Lyzhechka / Adobe Stock / AdobeStock_484736158
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.