Bild folgtKI-generierte IllustrationPetrophora chlorosata
3
Pflanzen
besucht
3
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst Petrophora chlorosata an seinem überaus grazilen Körperbau und der geringen Größe, die diesen kleinen Schmetterling als zierlichen Gartenbewohner auszeichnet. Mit einer Körpermasse von lediglich etwa 0,0086 Gramm ist er ein echtes Leichtgewicht unter den heimischen Faltern. Das Tier ist monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert) und für seine Entwicklung zwingend auf Adlerfarn angewiesen, da die Raupen ausschließlich an diesem Farn fressen. In der Zeit von April bis September kannst du die erwachsenen Falter dabei beobachten, wie sie Nektar an heimischen Wildpflanzen wie der Brombeere (Rubus fruticosus agg.) oder dem Wald-Ziest (Stachys sylvatica) aufnehmen. Da die Art eine mittlere Temperaturnische (intermediate) besetzt, fühlt sie sich in unseren gemäßigten Gärten besonders wohl. Um diesen spezialisierten Gast gezielt zu fördern, solltest du in einer naturnahen Ecke deines Gartens Adlerfarn stehen lassen. Den Winter überdauert die Art als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung), meist sicher versteckt in der Krautschicht oder im Boden. Du hilfst dem Falter sehr, wenn du verblühte Stängel und Farnwedel über den Winter stehen lässt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast, der weder sticht noch beißt. Da er keine Kulturpflanzen schädigt, ist keine Bekämpfung oder Umsiedlung notwendig. Er ist ein wichtiger Teil der biologischen Vielfalt und sollte in seinem Lebensraum ungestört bleiben.
Petrophora chlorosata gehört zur Familie der Federgeistchen (Pterophoridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in Mitteleuropa heimisch, mit dokumentierten Vorkommen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Lebensweise ist streng an den Adlerfarn gebunden, was sie zu einem spezialisierten Bewohner lichter Wälder und angrenzender Gärten macht. Durch ihre geringe Größe und den spezialisierten Futterbedarf der Larven unterscheidet sie sich deutlich von anderen, generalistischen Nachtfaltern.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →