Bild folgtKI-generierte IllustrationPhaedon cochleariae
1
Pflanzen
besucht
1
Interaktionen
dokumentiert
An seiner metallisch glänzenden, meist tiefblauen bis grünschwarzen Färbung lässt sich der Meerrettichblattkäfer (Phaedon cochleariae) sofort erkennen. Der kleine, rundliche Käfer ist ein typischer Bewohner unserer Gärten und bevorzugt feuchtere Standorte. Er bringt meist zwei Generationen pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier direkt an die Blattunterseiten der Wirtspflanzen kleben. Die Larven fressen später kleine Löcher in das Blattgewebe, was man als Lochfraß bezeichnet. Im Frühling und Sommer nutzt er unter anderem den Gewöhnlichen Borstendolde (Torilis japonica) als wichtige Nahrungsquelle. Zur Überwinterung ziehen sich die erwachsenen Käfer in die oberste Bodenschicht oder unter Pflanzenreste zurück, wo sie eine Winterruhe einlegen. Um diesen nützlichen Teil des Ökosystems zu fördern, solltest du auf den Einsatz von Insektiziden (chemische Mittel zur Insektenbekämpfung) verzichten. Lasse im Herbst ruhig etwas Laub oder Pflanzenstängel in den Beeten liegen, damit die Tiere ein sicheres Quartier finden. Ein naturnaher Garten mit heimischen Wildkräutern bietet ihm genau den Lebensraum, den er zum Überleben braucht. Du kannst die Käfer oft dabei beobachten, wie sie flink über die Blätter krabbeln.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Meerrettichblattkäfer ist für Menschen völlig harmlos; er kann weder stechen noch beißen. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist jedoch ein wertvoller Bestandteil der biologischen Vielfalt in deinem Garten. Du kannst ihn bedenkenlos beobachten, da er ein friedlicher und nützlicher Gartenbewohner ist.
Der Meerrettichblattkäfer gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Er zeichnet sich durch seinen kompakten, halbkugeligen Körperbau aus, der meist intensiv metallisch schimmert. Die Art ist standorttreu und bewohnt vor allem Gärten, Wiesen und Uferbereiche. Seine Lebensweise ist eng an das Vorkommen passender Futterpflanzen gekoppelt, wobei er als heimische Art fest in die lokalen Nahrungsketten integriert ist. Er erreicht meist eine Körperlänge von wenigen Millimetern.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →