Bild folgtKI-generierte IllustrationPhagnalon saxatile
Auch bekannt als: Felsen-Steinimmortelle
9
Arten
interagieren
30
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Felsen-Steinimmortelle (Phagnalon saxatile) durch ihre kleinen, gelben Köpfchenblüten auf, die an drahtigen Stielen über den schmalen, silbrig-grünen Blättern thronen. Als Spezialistin für karge Standorte ist sie ein wichtiger Baustein für deinen Naturgarten, besonders wenn du trockene Mauerkronen oder Schotterbeete ökologisch aufwerten möchtest. Da sie bereits im Mai blüht, bietet sie ein wichtiges Nahrungsangebot in einer Zeit, in der viele Frühjahrsblüher bereits verblüht sind. Da keine spezifischen Artbeziehungen vorliegen, dient sie als wertvolle Allround-Tankstelle für Pollensammler. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz hast, ist diese robuste Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Spezialistin für Sonnenanbeter: Blüht im Mai dort, wo es anderen zu trocken ist.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Beobachtungen spielt die Felsen-Steinimmortelle eine wichtige Rolle als Frühsommer-Nektarquelle, da ihre Blütezeit bereits im Mai beginnt. Durch ihren Aufbau als Korbblütler ist der Nektar für Insekten mit kurzen Rüsseln leicht erreichbar. Da sie Standorte besiedelt, die für viele andere Wildpflanzen zu trocken sind, fungiert sie als ökologische Nischenfüllerin. In den Wintermonaten können die stehengelassenen Samenstände als Versteck für kleine Gliedertiere dienen. Auch wenn keine spezifischen Falterarten in den Daten gelistet sind, fördert ihre Anwesenheit die strukturelle Vielfalt in Steingärten und Trockenbiotopen.
Bitte beachte, dass die Felsen-Steinimmortelle laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfälle bei Berührung bekannt sind, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der charakteristischen Wuchsform und der filzigen Blätter im Gartenumfeld kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.25 m
Standort: Die Felsen-Steinimmortelle benötigt einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einer Südlage deines Gartens.
Boden: Der Untergrund sollte sehr durchlässig und mager sein; sie bevorzugt Ellenberg Feuchte 2 (trockene Standorte) und kommt mit steinigem Boden bestens zurecht.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November in den Boden.
Wässerung: Nur in der Anwachsphase ist Gießen notwendig; danach versorgt sie sich selbst.
Düngung: Verzichte komplett auf Dünger, da sie an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Rückschnitt: Ein leichter Rückschnitt der alten Triebe im Februar fördert einen kompakten Wuchs.
Winterschutz: In rauen Lagen schützt eine leichte Abdeckung aus Reisig vor extremen Barfrösten (Frost ohne Schneedecke).
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen ähnliche Ansprüche an Licht und Boden und ergänzen sich hervorragend in einem trockenheitsresistenten Beet.
Die Felsen-Steinimmortelle (Phagnalon saxatile) ist ein ausdauernder Halbstrauch aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland gilt sie als heimisch, wobei ihr natürlicher Lebensraum vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und Felsspalten sind. Auffällig ist ihre morphologische Anpassung an Hitze: Die Blattunterseiten sind dicht weißfilzig behaart, um die Verdunstung zu reduzieren. Sie erreicht meist nur geringe Wuchshöhen und verholzt an der Basis, was ihr eine hohe Stabilität bei Wind und Trockenheit verleiht.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →