Bild folgtKI-generierte IllustrationPheosia gnoma Fabricius, 1776
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An der markanten, weißen Keilzeichnung im dunklen Bereich am hinteren Rand der Vorderflügel lässt sich der Birken-Zahnspinner sofort erkennen. Dieser Nachtfalter erreicht eine Flügelspannweite von 45 bis 50 Millimetern und zeigt ein Muster aus Brauntönen und Weiß, das ihn auf Rinde perfekt tarnt. In deinem Garten bringt das Tier meist zwei Generationen pro Jahr hervor. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an die Blätter der Futterpflanzen ab. Im Gegensatz zu vielen anderen Schmetterlingen besitzen die ausgewachsenen Falter einen zurückgebildeten Rüssel und nehmen keine Nahrung an Blüten auf. Die Raupen hingegen sind auf die Blätter der Moor-Birke (Betula pubescens) und der Hänge-Birke (Betula pendula) angewiesen. Ein besonderes Merkmal der Raupe ist das Analhorn (ein spitzer Fortsatz am Körperende). Zur Überwinterung nutzen sie das Stadium als Puppe (Ruhezustand der Verwandlung) in einem festen Gespinst in der Erde. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Birken pflanzt und den Bodenbereich unter den Bäumen ungestört lässt, damit die Puppen im Erdreich nicht zerstört werden.
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Der Birken-Zahnspinner ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast im naturnahen Garten. Er besitzt keinen Stachel, beißt nicht und ist auch kein Forstschädling, da die Raupen nie in massenhaften Beständen auftreten.
Der Birken-Zahnspinner (Pheosia gnoma) gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Lebensräume mit Birkenbeständen. Die Falter sind mittelgroß und zeichnen sich durch eine langgestreckte Flügelform aus, wobei sie in Ruheposition ihre Flügel dachartig über dem Körper falten. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum ähnlichen Pappel-Zahnspinner ist die reinweiße Farbe des Keilflecks auf den Vorderflügeln.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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