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Philadelphus inodorus
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Auch bekannt als: Philadelphus inodorus
Unverwechselbar ist der Glanz-Pfeifenstrauch (Philadelphus inodorus) durch seine rahmweißen, schalenförmigen Blüten mit den markanten gelben Staubgefäßen in der Mitte und den glänzenden, dunkelgrünen Blättern. Im Gegensatz zu seinen stark duftenden Verwandten besticht er durch seine schlichte Eleganz und Robustheit. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die auch ohne intensiven Geruch im Vorsommer optisch Akzente setzt, ist dieser Strauch eine gute Wahl für deinen Garten.
Robuster Blühstrauch aus Österreich für naturnahe Gartenstrukturen.
Als heimisches Gehölz in Österreich übernimmt der Glanz-Pfeifenstrauch eine wichtige Funktion als Strukturgeber im Garten. Die dichte Verzweigung bietet geschützte Rückzugsorte und potenzielle Brutplätze für heimische Singvögel. Während der Blütezeit im Frühsommer stellt er eine Anlaufstelle für verschiedene Fluginsekten dar, die den offenen Zugang zu den Pollen nutzen. Durch seinen dichten Wuchs trägt er zudem zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Bodenbeschattung bei.
Bitte beachte, dass der Glanz-Pfeifenstrauch als nicht kindersicher eingestuft wird. Da Teile der Pflanze bei Verzehr Unwohlsein auslösen können, sollte er in Gärten, in denen kleine Kinder spielen, mit Bedacht platziert werden. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht bei genauer Betrachtung der glänzenden Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Der Glanz-Pfeifenstrauch gehört zur Familie der Hortensiengewächse (Hydrangeaceae) und zur Ordnung der Cornales (Cornusartige). In unserer Region ist er spezifisch in Österreich heimisch, wo er bevorzugt an Waldrändern und in Gebüschen wächst. Typisch für diese Art ist die aufrechte Wuchsform und die sich im Alter streifig ablösende Rinde der Zweige. Die vierzähligen Blüten erscheinen meist einzeln oder in kleinen Gruppen und sind deutlich größer als bei vielen anderen Wildarten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.