Bild folgtKI-generierte IllustrationPhleum alpinum agg.
Artengruppe
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Alpen-Lieschgras (Phleum alpinum agg.) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Mit seinen dicken, fast eiförmigen Ährenrispen (kompakte Blütenstände) wirkt es wie ein kleiner, flauschiger Pinsel im Beet. Als echtes Gebirgskind bringt es die raue Schönheit der Alpen in deinen Garten und ist extrem frosthart. Es ist eine wertvolle Bereicherung für naturnahe Gärten, da es auch in kühleren Lagen zuverlässig wächst. Da es mit einer Höhe von genau 0.18 m sehr klein bleibt, passt es wunderbar in den Vordergrund deines Beetes oder in Steingärten. Probier es doch mal an einer frischen Stelle aus, es wird dich mit seiner Robustheit begeistern.
Kompaktes Alpen-Flair für kühle Standorte mit nur 0.18 m Wuchshöhe.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
In der freien Natur ist das Alpen-Lieschgras nach aktuellen Daten eine wichtige Futterpflanze, die in Gebirgsregionen sogar vom Braunbären (Ursus arctos) als Weidepflanze genutzt wird. Für deinen Garten bietet das Gras durch seinen kompakten Wuchs und die breitblättrigen Halme wertvollen Schutzraum für bodennahe Kleinstlebewesen. Die leichten Samen werden über weite Strecken durch den Wind verbreitet und tragen so zur natürlichen Vernetzung von Lebensräumen bei. Da es sich um eine heimische Art handelt, fördert es die biologische Vielfalt an Standorten, die für viele andere Pflanzen zu kühl oder zu exponiert wären.
Das Alpen-Lieschgras wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn es keine bekannten schweren Vergiftungen auslöst, sollten Kleinkinder beim Entdecken im Garten beaufsichtigt werden. Bei Unsicherheiten oder dem Verdacht auf Unverträglichkeiten ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.178 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem das Gras mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein (Feuchtewert 5); achte darauf, dass die Erde besonders im Sommer nie vollständig austrocknet.
Ein normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal für die Entwicklung.
Pflanze das Gras im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen und frostfrei ist.
Halte die Wuchshöhe von 0.18 m bei der Planung ein und setze es an den Beetrand.
Die Vermehrung geschieht über die sehr leichten Samen (0.3585 mg), die sich durch den Wind verbreiten.
Ein Rückschnitt ist im späten Winter vor dem Neuaustrieb empfehlenswert.
Gute Partnerin: Die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) – sie teilt die Vorliebe für kühlere, frische Standorte und setzt einen farblichen Kontrast zum Grün des Grases.
Das Alpen-Lieschgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine Gruppe eng verwandter Arten, die vor allem in den Gebirgsregionen Mitteleuropas indigen (einheimisch) sind. Sein natürlicher Lebensraum umfasst alpine Rasen und Bergwiesen, die durch ein kühles Klima und neutrale bis schwach saure Bodenreaktionen geprägt sind. Morphologisch unterscheidet es sich durch seine kurzen, breiten Blütenstände von den meist deutlich höheren Flachland-Verwandten. In Deutschland gilt die Artengruppe derzeit als ungefährdet (Rote Liste *).
1 Video zu Alpen-Lieschgras (Artengruppe)

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →