
Ursus arctos
Auch bekannt als: brauner Karpatenbär, europäischer Braunbär, Kamtschatkabär, Meister Braun, Meister Petz
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Pflanzen
Nahrungsquellen
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Braunbären (Ursus arctos) an seinem massigen Körperbau, dem dichten braunen Fell und dem markanten Buckel über den Schultern. In seinem Lebensraum, der dichte Bergwälder und Flussufer umfasst, tritt er als kraftvoller Jäger auf. Er erbeutet bevorzugt das Himalaya-Murmeltier (Marmota himalayana) und nutzt Fischgründe für verschiedene Lachsfische (Salmo). Auch große Säugetiere wie Rentiere (Rangifer tarandus), Elche (Alces alces) und Sikahirsche (Cervus nippon) gehören zu seinem dokumentierten Nahrungsspektrum. Kleinere Tiere wie Royle-Pfeifhasen (Ochotona roylei) oder Arktische Ziesel (Urocitellus parryii) ergänzen den Speiseplan. Das Tier ist meist in der Dämmerung aktiv und verbringt die kalten Monate in einer Winterruhe, einem Zustand mit abgesenkter Körpertemperatur. Als Gartenbesitzer in Gebirgsrandlagen kannst du zur Koexistenz beitragen, indem du Abfälle bären sicher verwahrst. Durch die Jagd auf Huftiere wie den Rothirsch (Cervus elaphus) reguliert er wichtige Wildbestände im Ökosystem.
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Der Braunbär ist nach Anhang IV der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie streng geschützt. Bei einer Begegnung verhält er sich gegenüber Menschen in der Regel scheu und flieht. Aufgrund seines unverwechselbaren Äußeren besteht keine Gefahr einer Verwechslung mit anderen Arten.
Der Braunbär (Ursus arctos) ist ein Vertreter der Familie der Bären (Ursidae) innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch, wobei er vor allem ungestörte Rückzugsgebiete im Gebirge bevorzugt. Durch seine enorme Größe und die charakteristische Körperform ist er von anderen heimischen Säugetieren deutlich zu unterscheiden. Als Raubtier spielt er eine zentrale Rolle bei der natürlichen Bestandsregulierung verschiedener Wirbeltiere.
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67 dokumentierte Nahrungsquellen
30 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1753601261
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