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Pilosella brachycoma
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Du erkennst Hieracium brachycomum an seinen charakteristischen, meist gelben Korbblüten (Blütenstände, die wie eine Einzelblüte wirken) und den behaarten Blättern, die meist in einer Rosette am Boden angeordnet sind. Als indigene (ursprünglich einheimische) Art ist sie ein wichtiger Bestandteil der regionalen Natur und perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Sie besiedelt bevorzugt karge Nischen und fördert so die Artenvielfalt an Stellen, an denen anspruchsvollere Pflanzen scheitern. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, bietet diese Pflanze eine wunderbare Möglichkeit, ursprüngliche Natur in deinen Garten zu holen. Du machst hier alles richtig, wenn du auf Dünger verzichtest.
Heimischer Überlebenskünstler für sonnige Plätze und magere Böden.
Als indigene (einheimische) Pflanze ist Hieracium brachycomum ein wertvoller Baustein für das lokale Ökosystem. Da es sich um einen Korbblütler handelt, dient die Blüte als Anlaufstelle für verschiedene Insektengruppen, die auf diese Blütenform spezialisiert sind. Die Pflanze besetzt wichtige Nischen auf mageren (nährstoffarmen) Böden, die in der modernen Landschaft oft selten geworden sind. Durch ihre Ausläufer trägt sie zur Bodenfestigung bei und schafft Kleinklima-Zonen für bodennah lebende Kleinstlebewesen. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, sichert ihre Anwesenheit die genetische Vielfalt unserer heimischen Flora und unterstützt die natürliche Nahrungskette.
Bitte beachte, dass Hieracium brachycomum nicht als kindersicher eingestuft wird. In einem Garten, in dem kleine Kinder spielen, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund genommen werden. Es ist zwar keine akute Giftigkeit bekannt, aber Vorsicht ist im Umgang mit dieser Art für empfindliche Personen ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Das Kurzhaarige Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Es wächst bevorzugt an sonnigen Standorten auf Böden, die eher nährstoffarm sind. Morphologisch zeichnet es sich durch seine Ausläuferbildung und die spezielle Behaarung aus, die der Pflanze hilft, Feuchtigkeit zu speichern. Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) besetzt es ökologische Nischen in mageren Wiesen und an Wegrändern. Taxonomisch wird es oft in die Gattung Pilosella eingeordnet, was seinen speziellen Wuchstyp unterstreicht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.