
Pinus cembra
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Auch bekannt als: Arbe, Zirbe, Sibirische Zeder, borovice limba, Zirbelholz
Unverwechselbar ist die Zirbel-Kiefer (Pinus cembra) durch ihren imposanten, baumförmigen Wuchs und ihre immergrünen Nadelbüschel. Da sie auf der Roten Liste als gefährdet (Status 3) eingestuft wird, holst Du Dir mit ihr ein echtes Naturschutzprojekt in den Garten. In ihrer alpinen Heimat ist sie eine unverzichtbare Säule des Ökosystems, deren schwere Samen eine lebenswichtige Energiequelle für die heimische Tierwelt darstellen. Da sie sehr langlebig ist, pflanzt Du hier für Generationen. Wenn Du einen kühlen, frischen Standort hast, wirst Du viel Freude an dieser Charakterpflanze haben.
Alpiner Gigant im Garten: Schütze die gefährdete Zirbe für kommende Generationen.
Nach aktuellen ökologischen Daten spielt die Zirbel-Kiefer eine wesentliche Rolle im Biotopverbund der Alpenregionen. Ihre Samen sind mit einem Gewicht von etwa 233 mg vergleichsweise schwer, was eine Ausbreitung durch Tiere begünstigt, die diese als Nahrung nutzen. Die Blütezeit liegt in den Monaten Juni und Juli, in denen der Baum als Lebensraum dient. Da sie als gefährdete Art (Rote Liste 3) gilt, ist jedes Exemplar im Siedlungsraum ein wichtiger Trittstein für den Artenschutz. Als heimischer Nadelbaum bietet sie zudem ganzjährig Struktur und Schutz für die Gebirgsfauna.
Die Zirbel-Kiefer wird als nicht kindersicher eingestuft. Das liegt vor allem an den festen Nadeln und der rauen Rinde, die beim Klettern oder Spielen zu Kratzern führen können. Giftige Inhaltsstoffe, die für Menschen oder Haustiere bei Berührung gefährlich wären, sind nicht bekannt.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
19,73 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Zirbel-Kiefer gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch (indigen). Ihr natürlicher Lebensraum liegt in der subalpinen Stufe, was sie zu einer extrem kälteresistenten Art macht (Ellenberg-Temperaturwert 2). Morphologisch ist sie ein klassischer Nadelbaum, der eine stattliche Wuchshöhe von 19.73 m erreicht. Als Besonderheit bildet sie eine Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel) vom Typ AM aus, die ihr hilft, Nährstoffe im Boden effizienter aufzunehmen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_422117519
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.