Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus cembra subsp. cembra
Auch bekannt als: Pinus cembra subsp. cembra
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren in Fünfergruppen gebündelten, blaugrünen Nadeln fällt die Zirbel-Kiefer (Pinus cembra subsp. cembra) sofort auf. Als Charakterbaum der Hochalpen ist sie in Deutschland bereits stark gefährdet und steht auf der Roten Liste (RL 3). Für deinen Naturgarten ist sie ein wertvoller Ankerpunkt, da sie spezialisierten Tieren wie dem Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes) eine lebenswichtige Nahrungsquelle bietet. Auch Schmetterlinge wie der Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri) sind auf diesen Baum angewiesen. Wenn du ihr den passenden Platz einräumst, holst du dir ein Stück Alpengeschichte direkt vor die Haustür.
Alpine Tradition im Garten: Lebensretterin für den seltenen Tannenhäher.
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Dieser Baum ist ein ökologisches Kraftpaket. Seine schweren Diasporen (Samen) wiegen etwa 233 mg und sind eine begehrte Nahrung für den Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes), der durch seine Verstecke maßgeblich zur Verjüngung des Bestandes beiträgt. Am Boden profitieren Arten wie die Wanderratte (Rattus norvegicus) von heruntergefallenen Samen. In der Krone entwickeln sich die Raupen der Forleule (Panolis flammea) und des Kiefernschwärmers (Sphinx pinastri). Zudem bietet die Kiefer mit ihren dichten Nadeln der Nebelkrähe (Corvus cornix) sichere Nistplätze und Aussichtswarten.
Die Zirbel-Kiefer wird in der Fachliteratur als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die harten, spitzen Nadeln und die schweren Zapfen, die beim Herunterfallen zu Verletzungen führen können. In Gärten mit spielenden Kindern ist daher eine gewisse Umsicht ratsam. Bei Unfällen oder gesundheitlichen Fragen ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
19.73 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Nutze den April oder Mai, um den Baum vor der Sommerhitze zu etablieren.
Pflanzzeit Herbst: September bis November sind ideal, solange der Boden noch offen (frostfrei) ist.
Standort: Wähle einen vollsonnigen, luftigen Platz, der ihrer Herkunft aus den Bergen entspricht.
Boden: Sie benötigt gut durchlässige, eher saure Erde; vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Platzbedarf: Plane bei einer Endhöhe von 19.73 m ausreichend Abstand zu Gebäuden und Stromleitungen ein.
Symbiose: Die Zirbe geht eine AM-Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel) ein, was ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei diesem sehr langsam wachsenden Baum nicht notwendig.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) passt hervorragend, da sie die gleichen Bodenansprüche teilt und einen natürlichen Unterwuchs bildet.
Die Zirbel-Kiefer gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art der alpinen Hochlagen. In ihrer Heimat wächst sie oft an der Waldgrenze und trotzt dort extremen Witterungsbedingungen. Die Pflanze wächst als stattlicher Baum und erreicht eine exakte Wuchshöhe von 19.73 m. Ein erkennbares Merkmal für Laien sind die Kurztriebe, an denen jeweils fünf Nadeln zusammenstehen, was sie deutlich von der zweinadeligen Wald-Kiefer unterscheidet. Die Blattfläche der einzelnen Nadel beträgt dabei rund 74.17 mm².
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →