Bild folgtKI-generierte IllustrationRattus norvegicus (Berkenhout, 1769)
Berkenhout, 1769
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Die Wanderratte (Rattus norvegicus) erkennst du an ihrem kraeftigen Koerper mit graubraunem Fell, der stumpfen Schnauze und dem beschuppten Schwanz, der etwas kuerzer als der Rumpf ist. In deinem Garten haelt sie sich bevorzugt in der Naehe von Gebaeuden, Komposthaufen oder feuchten Bereichen auf. Als Neozoon (gebietsfremde Tierart) hat sie sich in ganz Mitteleuropa erfolgreich angesiedelt. Das Tier ist vorwiegend daemmerungs- und nachtaktiv (waehrend der Daemmerung oder Nacht wach), weshalb du es meist nur indirekt bemerkst. Bei der Ernaehrung ist dieser Nager sehr anpassungsfaehig und tritt als Allesfresser auf. In der Natur sucht er unter anderem die Zirbel-Kiefer (Pinus cembra) auf, um Nahrung zu finden. Im Gegensatz zu vielen anderen Saeugetieren haelt die Wanderratte keinen Winterschlaf (langfristiger Ruhezustand mit abgesenkter Koerpertemperatur), sondern bleibt auch im Februar aktiv. Du kannst einen unerwuenschten Zuzug vermeiden, indem du Speisereste nur in geschlossenen Kompostern entsorgst. Achte darauf, dass Kellerfenster und Schachteingaenge gut gesichert sind, um den Zugang zu Wohngebaeuden zu erschweren.
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Die Wanderratte unterliegt keinem besonderen Artenschutz. Da sie Krankheiten uebertragen kann, solltest du direkten Kontakt vermeiden und verendete Tiere nicht mit bloßen Haenden beruehren. Bei einem starken Befall im Wohnumfeld ist fachkundige Beratung zur Hygiene ratsam.
Die Wanderratte wird taxonomisch in die Familie der Muridae (Altweltmaeuse) und die Gattung Rattus eingeordnet. Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz flaechendeckend als Neozoon (gebietsfremde Art) verbreitet. Die Tiere leben in komplexen sozialen Strukturen und zeichnen sich durch eine hohe Lernfaehigkeit aus. Eine ausgewachsene Ratte erreicht eine Kopf-Rumpf-Laenge von etwa 20 bis 28 Zentimetern.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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