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An ihrem kräftigen, fast schwärzlichen Körper und der dichten Behaarung lässt sich Pireneitega garibaldii sofort erkennen. Diese zu den Trichterspinnen (Agelenidae) gehörende Art erreicht eine beachtliche Größe und wirkt durch ihre robusten Beine sehr kompakt. Sie bringt eine Generation pro Jahr hervor. Ihre Eier deponiert das Weibchen in einem fest gesponnenen Kokon, einer schützenden Hülle aus Spinnenseide, tief innerhalb ihrer stabilen Wohnröhre. Die Nahrung besteht aus bodenbewohnenden Gliedertieren wie Asseln (Isopoda) oder verschiedenen Käfern (Coleoptera), die sie durch Vibrationen an ihrem Fangnetz wahrnimmt. Die Jungtiere entwickeln sich über mehrere Häutungsstadien im Schutz des mütterlichen Unterschlupfs. Den Winter überdauert die Spinne in einer Kältestarre in frostsicheren Spalten oder tief in der Bodenstreu. In deinem Garten kannst du dieser nützlichen Jägerin helfen, indem du Trockenmauern aus Naturstein ohne Mörtel anlegst. Auch das Belassen einer natürlichen Mulchschicht aus Laub unter heimischen Sträuchern wie dem Roten Hartriegel (Cornus sanguinea) bietet ihr ideale Bedingungen. Ein naturnaher Garten mit Totholz und Steinhaufen ist für ihren Lebensraum entscheidend.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der effektiv zur Regulation von Bodeninsekten beiträgt. Ein Beißrisiko besteht praktisch nicht, da die Tiere bei Störung sofort in ihre tiefen Wohnröhren flüchten. Es gibt keine Verwechslungsgefahr mit medizinisch relevanten Arten in ihrem Verbreitungsgebiet.
Pireneitega garibaldii gehört zur Familie der Trichterspinnen (Agelenidae) und ist als endemische Art in Italien verbreitet. Sie bewohnt bevorzugt schattige Standorte, alte Mauern und die Bodenstreu naturnaher Wälder. Die Spinne legt trichterförmige Fangnetze an, die in einer röhrenförmigen Rückzugsmöglichkeit enden. Für Laien ist sie an ihrem dunklen, kräftigen Erscheinungsbild und der bodennahen Lebensweise erkennbar. Taxonomisch ist sie eng mit den Erdrichterspinnen verwandt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 06.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.