
Plantago alpina
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Auch bekannt als: Plantago alpina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Alpen-Wegerich (Plantago alpina) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine sehr schmalen, fast nadelartigen Blätter und die schlichten, braun-grünen Blütenähren auf blattlosen Stielen. In deinem Naturgarten ist er ein wertvoller Baustein für die Artenvielfalt, da er spezialisierten Hochgebirgsarten wie dem Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) oder dem Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) als Lebensgrundlage dient. Gerade in Steingärten oder auf mageren Flächen leistet er einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen Platz mit kargem Boden hast, ist dieser Wegerich genau die richtige Wahl für dich.
Wichtige Futterpflanze für den seltenen Goldenen Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Alpen-Wegerich eine unverzichtbare Futterpflanze für hochspezialisierte Falter. Besonders der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) und der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) sind auf ihn angewiesen. Auch weitere Arten wie der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma), der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Baldrian-Scheckenfalter (Melitaea diamina) nutzen ihn als Nahrungsquelle. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Samenstände wertvolle Nahrung für heimische Vögel. Da er eine Symbiose mit Bodenpilzen eingeht, fördert er zudem die biologische Aktivität und Gesundheit des Gartenbodens.
Der Alpen-Wegerich wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du bei kleinen Kindern im Haushalt vorsichtig sein solltest. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata), der jedoch wesentlich breitere Blätter besitzt. Die Pflanze ist nicht als giftig bekannt, sollte jedoch aufgrund fehlender Daten zur Unbedenklichkeit nicht verzehrt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,072 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Alpen-Wegerich gehört zur Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales) innerhalb der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Er ist in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch, wo er bevorzugt auf alpinen Matten siedelt. Charakteristisch ist die bodenständige Rosette aus dichten, linealischen (schmal und gleichmäßig breit) Blättern, die ihn deutlich von seinen Verwandten im Flachland unterscheiden. Als indigene (einheimische) Art besetzt er ökologische Nischen auf kalkarmen, mageren Böden in hohen Lagen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © ©Alain Guerrier / Adobe Stock
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.