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Podisma pedestris (Linnaeus, 1758)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Gewöhnliche Gebirgsschrecke ist eine flügellose Kurzfühlerschrecke, die durch ihre gedrungene Gestalt und eine oft olivgrüne bis bräunliche Färbung auffällt. Als Vertreterin der Ordnung Orthoptera, zu der auch Heuschrecken gehören, ist sie auf eine intakte Umgebung angewiesen. Da diese Art in Deutschland als stark gefährdet eingestuft ist, stellt ihr Vorkommen einen wertvollen Indikator für ökologisch wertvolle Flächen dar. Die Tiere ernähren sich als Pflanzenfresser von verschiedenen krautigen Gewächsen, wobei sie keine spezifischen Pflanzenarten bevorzugen, sondern ein breites Spektrum an Vegetation nutzen. In deinem Garten kannst du diese Insekten unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen wie ungemähte Wiesenstreifen oder Totholzhaufen anbietest. Solche Rückzugsorte bieten den bodenbewohnenden Tieren Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Da die Art flugunfähig ist, ist sie auf eine kontinuierliche Vernetzung von Lebensräumen angewiesen. Eine schonende Pflege deiner Grünflächen hilft dabei, die notwendigen Bedingungen für ihr Überleben zu erhalten.
Die Aktivitätsphase der Tiere beginnt im Frühjahr mit dem Schlupf der Larven. Über die Sommermonate findet die Entwicklung und Fortpflanzung statt. Mit Einbruch der kühleren Temperaturen im Herbst endet der Lebenszyklus der adulten Tiere.
Die Gewöhnliche Gebirgsschrecke ist als stark gefährdete Art in Deutschland besonders geschützt und darf nicht gefangen oder beeinträchtigt werden. Sie ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder sticht noch beißt und als reiner Pflanzenfresser keine Schäden an Kulturpflanzen verursacht.
Die Gewöhnliche Gebirgsschrecke (Podisma pedestris) gehört zur Familie der Acrididae, den Feldheuschrecken. Sie ist eine in Deutschland stark gefährdete Art, die sich durch ihre fehlenden Flügel auszeichnet. Als bodenbewohnendes Insekt ist sie auf spezifische Habitate angewiesen, in denen sie sich durch ihre Färbung gut tarnen kann.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.