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Polygonum arenastrum subsp. microspermum
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Typisch für den Kleinfrüchtigen Gleichblättrigen Vogelknöterich sind sein teppichartiger, krautiger Wuchs und die namensgebenden, winzigen Samen. Als indigene (einheimische) Pflanze ist er ein ursprünglicher Bestandteil unserer Landschaft und besiedelt oft Nischen, in denen andere Arten kaum eine Chance haben. Mit seiner geringen Wuchshöhe schützt er den Boden vor Austrocknung und dient durch seine extrem leichten Samen als wertvolle Ressource in der Natur. Wenn du eine robuste, bodennahe Art suchst, die sich harmonisch in deinen Garten einfügt, ist dieser Knöterich eine gute Wahl. Erfahre hier, wie du ihn am besten pflegst.
Ein robuster Bodenkünstler, der auf 0.13 m die Kraft der Natur zeigt.
Dieser Knöterich leistet einen wichtigen Beitrag zum lokalen Ökosystem, indem er als indigene (einheimische) Art fungiert. Seine Diasporen (Samen) sind mit nur 0.9948 mg außerordentlich leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und sie zu einer potenziellen Nahrungsquelle für Kleinvögel macht. Die Pflanze bildet eine Blattfläche von 316.0 mm² aus, was auf dem Boden lebenden Kleinstlebewesen Deckung bietet. Durch die AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) ist sie zudem fest in das unterirdische Beziehungsnetz deines Gartens eingebunden. Da sie als nicht verholzt gilt, wird sie im Stoffkreislauf schnell wieder zu wertvollem Humus.
Bitte beachte, dass der Kleinfrüchtige Gleichblättrige Vogelknöterich als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte in Gärten mit kleinen Kindern darauf, dass keine Pflanzenteile verschluckt werden. Er ist ein wertvoller Naturbewohner, sollte aber außerhalb der Reichweite von neugierigen Entdeckern platziert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,132 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Pflanze gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und zur Gattung Polygonum. Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) beziehungsweise ein Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde). Ihr natürlicher Lebensraum sind oft offene Flächen und Wegränder, wo sie als nicht verholztes Kraut am Boden gedeiht. Ein markantes Merkmal ist ihre präzise Wuchshöhe von 0.13 m und die arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), die ihr beim Nährstoffbezug hilft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.