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Polygonum mite
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Auch bekannt als: Polygonum mite
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Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
An ihren schmalen, lanzettlichen Blättern und den locker stehenden, rötlich-grünen Blütenähren lässt sich der Milde Knöterich (Polygonum mite) sofort erkennen. Diese Art ist ökologisch wertvoll, da sie spezialisierte Lebensräume wie Teichränder bereichert. In deinem Naturgarten dient sie als wichtige Nahrungsquelle für seltene Falter wie den Boloria alaskensis oder den Boloria frigga. Da die Pflanze eine Mykorrhiza (eine Form der Lebensgemeinschaft von Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM eingeht, stärkt sie das unterirdische Netzwerk. Wenn du eine feuchte Senke im Garten hast, kannst du mit ihr einen echten Beitrag zum Artenschutz leisten.
Der heimische Feuchtgebiets-Spezialist für seltene Perlmuttfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Milde Knöterich eine bedeutende Futterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Dazu zählen Arten wie Boloria alaskensis, Boloria frigga und Boloria angarensis. Diese Falter nutzen die Blüten als Nektarquelle in feuchten Lebensräumen. Im Winter bieten die stehengelassenen Samenstände eine wichtige Nahrungsgrundlage für heimische Vögel. Die Arbuskuläre Mykorrhiza (eine unterirdische Lebensgemeinschaft mit Pilzen) fördert zudem den Nährstoffkreislauf in deinem Gartenboden. So leistet die Pflanze einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt.
Der Milde Knöterich ist laut vorliegenden Daten nicht kindersicher. Du solltest ihn daher so platzieren, dass kleine Kinder nicht direkt mit ihm in Kontakt kommen oder Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht in feuchten Lebensräumen kaum, dennoch ist die Pflanze nicht für den Verzehr geeignet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Milde Knöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Uferzonen, Gräben und feuchte Waldwege. Typisch für die Gattung der Vogelknöteriche (Polygonum) ist die Ochrea (eine häutige Scheide an den Stängelknoten), die bei dieser Art meist kahl oder nur kurz bewimpert ist. Die Pflanze wächst meist einjährig und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 Zentimetern.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.