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Familie: Miridae
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Wagner, 1951
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Polymerus microphthalmus ist eine Insektenart aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe, die sich durch ihre spezifische Koerpergestalt auszeichnet. Als Vertreter der Miridae, der Weichwanzen, besitzt dieses Tier einen weicheren Chitinpanzer als viele andere Wanzenarten. Die Ernaehrung dieser Insekten erfolgt in der Regel durch das Saugen an Pflanzensaeften, wobei sie sich an verschiedenen krautigen Gewaechsen aufhalten. In deinem Garten kannst du diese Art unterstuetzen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese chemischen Mittel die empfindlichen Insekten direkt schaedigen. Eine naturnahe Gestaltung mit ungestoerten Bereichen bietet den Tieren notwendige Rueckzugsorte. Da die Art in Deutschland als ungefaehrdet eingestuft ist, stellt sie einen stabilen Bestandteil der heimischen Fauna dar. Achte bei der Gartenpflege darauf, Strukturen wie Totholz oder liegengebliebenes Laub zu erhalten, um Lebensraeume fuer eine Vielzahl von Insekten zu bewahren. Diese Massnahmen foerdern die allgemeine Biodiversitaet und bieten auch Polymerus microphthalmus eine geeignete Umgebung. Die Beobachtung solcher Insekten bereichert das oekologische Gleichgewicht in deinem Gruenbereich.
Die Aktivitaetsphasen dieser Insekten sind eng an die Vegetationsperiode gebunden, wobei die genauen Zeitpunkte der Fortpflanzung und Ueberwinterung von den klimatischen Bedingungen vor Ort abhaengen.
Diese Wanzenart ist fuer den Menschen vollkommen ungefaehrlich, da sie weder sticht noch beisst. Sie gilt nicht als Schaedling und unterliegt in Deutschland keinem besonderen Schutzstatus.
Polymerus microphthalmus gehoert zur Familie der Miridae innerhalb der Ordnung der Hemiptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet und wird aktuell als ungefaehrdet eingestuft. Als Schnabelkerf ernaehrt sie sich saugend von pflanzlichen Fluessigkeiten. Die Lebensweise ist an das Vorkommen geeigneter Wirtspflanzen gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.