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Polypodium interjectum
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An den deutlich gesägten Rändern seiner Blattfiedern lässt sich der Gesägte Tüpfelfarn (Polypodium interjectum) sofort erkennen. Er ist ein wertvoller Strukturbildner in deinem Garten, der besonders in den schattigen Ecken für ein ausgeglichenes Kleinklima sorgt. Da er seine grünen Wedel auch im Winter behält, bietet er kleinen Tieren wie Spinnen und überwinternden Insekten einen geschützten Rückzugsort. In naturnahen Gärten ist er ein Zeichen für ökologische Beständigkeit und Beständigkeit. Wenn du einen Platz an einer alten Mauer oder unter Gehölzen hast, wirst du viel Freude an diesem robusten Farn haben.
Wintergrüner Überlebenskünstler mit 0,45 m Höhe für naturnahe Schattenplätze.
Obwohl für diesen Farn keine direkten Bestäubungsdaten vorliegen, da er sich über Sporen vermehrt, ist sein ökologischer Wert als Lebensraum beachtlich. Seine wintergrünen Wedel bieten wichtigen Schutz für zahlreiche Kleinstlebewesen, die in Pflanzennischen überwintern. Die Ausbreitung erfolgt über seine sehr leichten Sporen durch den Wind, was ihm die Besiedlung von vertikalen Strukturen wie Trockenmauern ermöglicht. Er trägt zur natürlichen Bodenbeschattung bei und fördert so ein stabiles Bodenleben. Als heimische Art ist er perfekt an das regionale Klima angepasst und unterstützt die natürliche Vielfalt in schattigen Gartenbereichen.
Der Gesägte Tüpfelfarn wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren, um mögliche Unverträglichkeiten zu vermeiden. In einem naturnahen Garten, in dem der respektvolle Umgang mit der Flora gepflegt wird, kann er dennoch sicher seinen Platz finden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Sep – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,45 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gesägte Tüpfelfarn gehört zur Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Standorte wie kalkhaltige Felsen, alte Mauern oder moosige Baumstämme, oft in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ein markantes Merkmal sind die Sori (Sporenkapselhäufchen) auf der Blattunterseite, die im Spätherbst reifen. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Tüpfelfarn bevorzugt er etwas basenreichere Böden und zeigt eine charakteristische Blattmorphologie.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.