Bild folgtKI-generierte IllustrationPontia daplidice
Auch bekannt als: Reseda-Weißling, Resedafalter, Resedaweißling, Westlicher Resedaweißling
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An der markanten grün-grauen Marmorierung der Flügelunterseiten lässt sich der Westliche Resedaweißling sofort erkennen. Dieser mittelgroße Falter erreicht eine Spannweite von etwa 45 Millimetern und zeigt auf der Oberseite schwarze Flecken an den Flügelspitzen. Er bildet pro Jahr zwei bis drei Generationen aus. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an die Blütenknospen von Kreuzblütlern (Brassicaceen) ab. Während die Falter im Frühjahr Nektar am Wiesenschaumkraut suchen, bevorzugen sie im Sommer die Wiesen-Flockenblume. Die Raupen fressen ausschließlich an heimischen Wildpflanzen wie der Gelben Reseda oder der Weg-Rauke. Nach etwa drei bis vier Wochen verpuppen sie sich als sogenannte Gürtelpuppe – dabei ist die Puppe durch einen feinen Seidenfaden wie mit einem Gürtel an einem Pflanzenstängel befestigt. Der Westliche Resedaweißling überwintert im Puppenstadium an geschützten vertikalen Strukturen. Als Gärtner helfen Sie ihm am besten, wenn Sie verblühte Stängel von Wildkräutern über den Winter stehen lassen.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er unterliegt keinem besonderen Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz, ist aber aufgrund des Rückgangs von Wildblumenwiesen seltener geworden.
Der Westliche Resedaweißling gehört zur Familie der Weißlinge und ist ein wärmeliebender Wanderfalter, der zunehmend in unseren Gärten sesshaft wird. Er besiedelt offene, sonnige Standorte mit magerem Bodenbewuchs. Taxonomisch ist er eng mit dem Östlichen Resedaweißling verwandt, von dem er äußerlich kaum zu unterscheiden ist. Für Sie als Beobachter ist die mosaikartige Zeichnung der Hinterflügel das wichtigste Merkmal zur Abgrenzung von den gewöhnlichen Kohlweißlingen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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