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Populus alba x tremula
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Wer die Graupappel (Populus alba x tremula) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrer markanten silbergrauen Rinde und den Blättern, die auf der Unterseite weißfilzig behaart sind, ist sie eine imposante Erscheinung. Als Baum bietet sie in deinem Garten vor allem eine beeindruckende vertikale Struktur und dient als wichtiger Windschutz auf großen Grundstücken. Da sie eine natürliche Hybride (Kreuzung zwischen zwei verschiedenen Arten) ist, vereint sie die Robustheit ihrer Elternarten. Sie schafft wertvolle Lebensräume in der Höhe, die für viele Vögel und baumbewohnende Kleinsäuger als Rückzugsort dienen. Wenn du den nötigen Platz hast, ist dieser Baum ein wunderbarer Beitrag zur heimischen Biodiversität.
Silberner Gigant für große Gärten: Die Graupappel erreicht stolze 27,37 Meter.
Die Graupappel trägt durch ihre enorme Blattfläche von 2226.0 mm² zur Kühlung des Kleinklimas (lokales Klima in Bodennähe) und zur Sauerstoffproduktion bei. Ihre Samen verfügen über ein geringes Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 0.12 mg, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Als verholzter Großbaum bietet sie in ihrer rissigen Borke und den hohen Astgabeln wichtigen Lebensraum für verschiedene Tierarten. Die herabfallenden Blätter zersetzen sich schnell und fördern den Nährstoffkreislauf im Boden. Obwohl keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, ist der Baum durch seine schiere Größe ein wesentlicher Bestandteil für die strukturelle Vielfalt im ökologischen Garten.
Die Graupappel wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die beachtliche Wuchshöhe und die Eigenschaft älterer Bäume, bei starkem Wind Äste abzuwerfen. In Gärten mit spielenden Kindern sollte der Baum daher nicht direkt über Spielbereichen stehen und regelmäßig auf seine Bruchsicherheit kontrolliert werden. Spezifische Giftstoffe sind für diesen Baum nicht verzeichnet.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
27,37 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Graupappel gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und zur Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Sie ist eine natürliche Kreuzung aus der Silberpappel (Populus alba) und der Zitterpappel (Populus tremula) und kommt in Mitteleuropa häufig in Flussauen oder an Waldrändern vor. Als Pionierpflanze (Art, die neu entstandene Lebensräume schnell besiedelt) bevorzugt sie lichte Standorte. Mit einer Wuchshöhe von exakt 27.37 m zählt sie zu den großen Laubgehölzen unserer Region. Ihre morphologische Besonderheit ist die variable Blattform, die Merkmale beider Elternarten in sich vereint.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.