Bild folgtKI-generierte IllustrationPopulus canadensis
Auch bekannt als: Populus canadensis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren breitblättrigen, etwa 60 Quadratzentimeter großen Blättern lässt sich die Kanadische Pappel (Populus canadensis) sofort erkennen. Dieser imposante Baum erreicht eine stattliche Höhe von genau 25.5 m und prägt damit das Gartenbild massiv. Als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) ist sie in unseren Breiten zwar weit verbreitet, erfordert aber aufgrund ihrer Ausmaße eine vorausschauende Planung. Ökologisch ist sie bedeutsam für spezialisierte Arten wie die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) und wird auch vom Pallashörnchen (Callosciurus erythraeus) besucht. Wenn du den nötigen Platz hast, bietet sie einen unvergleichlichen vertikalen Lebensraum für deine Gartenfauna.
Grüner Gigant für weite Gärten: 25 Meter Lebensraum für die Zackeneule.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten profitieren spezialisierte Insekten wie die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) von diesem Baum. Die kurze Blütezeit im April (Monat 4) bietet einen frühen Aspekt im Jahr, wobei die Windbestäubung dominiert. Interessanterweise wird die Art auch vom Pallashörnchen (Callosciurus erythraeus) aufgesucht, was die Attraktivität der Krone für Säugetiere unterstreicht. Die enorme Blattfläche von 6185.67 mm² sorgt für eine hohe Biomasseproduktion, die nach dem Laubfall den Boden mit organischem Material anreichert. Die stattliche Höhe von 25.5 m bietet zudem wichtige Rückzugsorte für Vögel in der oberen Baumschicht.
Die Kanadische Pappel (Populus canadensis) wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die enorme Wuchshöhe von 25.5 m und das Risiko von Astbruch bei schnellwüchsigen Holzarten. Achte bei der Standortwahl darauf, dass keine Wege oder Spielbereiche direkt unter der ausladenden Krone liegen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
25.505 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Nutze das Frühjahr im März oder den Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen Platz mit viel Licht und Raum; der Baum benötigt aufgrund seiner 25.5 m Höhe einen großen Sicherheitsabstand zu Gebäuden.
Boden: Ideal ist ein tiefgründiger, frischer bis feuchter Boden mit guter Nährstoffversorgung.
Pflanzung: Hebe ein Loch aus, das doppelt so groß wie der Wurzelballen ist, und wässere nach dem Einsetzen gründlich.
Pflege: In den ersten Jahren ist ein regelmäßiger Erziehungsschnitt zur Kronenstabilität ratsam.
Sicherheit: Da der Baum nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du die Standfestigkeit der Äste regelmäßig prüfen.
Pflanzpartner: Bruch-Weide (Salix fragilis) – sie besetzt ökologisch ähnliche, feuchte Nischen und bietet zusätzliche Nahrung für Weidenspezialisten.
Die Kanadische Pappel gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine Kreuzung, die in Deutschland und Österreich als etablierter Neophyt gilt. Ihr natürlicher Lebensraum liegt oft in Flussauen oder an feuchten Standorten, wo sie als verholzter, breitblättriger Baum schnell in die Höhe schießt. Mit einer Blattfläche von 6185.67 mm² pro Blatt verdunstet sie an warmen Tagen große Mengen Wasser. Morphologisch auffällig ist ihre Wuchsform als Baum, die eine Endhöhe von 25.5 m erreicht und eine graue, tief furchige Borke (Baumrinde) ausbildet.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →