Bild folgtKI-generierte IllustrationPopulus canadensis
Auch bekannt als: Populus canadensis
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Arten
interagieren
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dokumentiert
An ihren mächtigen Stämmen und den charakteristisch dreieckigen Blättern lässt sich die Kanadische Pappel (Populus canadensis) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser Baum vor allem wegen seiner Rolle für spezialisierte Insekten wie die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix) von Bedeutung. Auch das Pallashörnchen (Callosciurus erythraeus) nutzt die Struktur des Baumes intensiv als Lebensraum. Da sie als Neophyt (Pflanze, die nach 1492 in ein Gebiet eingeführt wurde) gilt, ist sie ein spannendes Beobachtungsobjekt für die Dynamik in unserer Kulturlandschaft. Wenn du ausreichend Platz hast, bietet sie dir im April einen imposanten Anblick während der Blüte. Achte beim Pflanzen auf einen Standort, an dem sie sich frei entfalten kann.
Imposanter Schnellwachser und wichtiger Lebensraum für die Zackeneule.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Kanadische Pappel im April eine wichtige Ressource im Gartenökosystem. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung für die Zackeneule (Scoliopteryx libatrix), die auf diesen Baum angewiesen ist. Auch das Pallashörnchen (Callosciurus erythraeus) gehört zu den regelmäßigen Besuchern, die hier Nahrung oder Unterschlupf finden. Da der Baum sehr groß wird, bietet er zudem Nistmöglichkeiten für diverse Vogelarten, die in der Krone Schutz vor Fressfeinden suchen. Als Neophyt (gebietsfremde Art) trägt sie zur Vielfalt der verfügbaren Strukturen bei, auch wenn sie in der Roten Liste als nicht bewertet (nb) geführt wird.
Die Kanadische Pappel wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Unfällen oder dem Verdacht auf Unverträglichkeiten solltest du dich an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 wenden. Achte besonders darauf, dass Kinder in der Nähe des Baumes beaufsichtigt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
25.5 m
Standort: Wähle einen Platz mit viel Licht und ausreichendem Abstand zu Gebäuden.
Boden: Der Baum benötigt tiefgründige Erde, die idealerweise gleichmäßig feucht bleibt.
Pflanzzeit: Setze die Pappel am besten im März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: In den ersten Jahren solltest du bei extremer Trockenheit wässern, danach ist sie weitgehend autark (selbstversorgend).
Schnitt: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich, kann aber zur Formgebung im Spätwinter erfolgen.
Sicherheit: Da die Art als nicht kindersicher eingestuft wird, sollte sie nicht direkt an Spielbereichen stehen.
Gute Partnerin: Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) ist eine hervorragende Begleiterin, da beide Arten ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte haben und gemeinsam einen stabilen Windschutz bilden.
Die Kanadische Pappel ist in Deutschland und Österreich als Neophyt (gebietsfremde Pflanzenart) eingestuft und weit verbreitet. Sie besiedelt typischerweise Standorte mit guter Wasserversorgung und gilt als ausgesprochen wuchsstark. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch eine grobe Borke und eine weit ausladende Krone aus. Da sie eine Hybride ist, vereint sie Merkmale verschiedener Elternarten, was sie besonders widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen macht.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →