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Potamogeton acutifolius
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Auch bekannt als: Potamogeton acutifolius, potamot à feuilles aiguës
Wer das Spitzblättrige Laichkraut (Potamogeton acutifolius) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Es verrät sich durch seine schmalen, unter Wasser schwebenden Blätter, die an den Enden auffallend spitz zulaufen. Da die Art mit der Roten Liste Stufe 3 als gefährdet eingestuft wird, leistest du mit der Ansiedlung in deinem Gartenteich einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Unter der Wasseroberfläche bietet sie einen geschützten Rückzugsort für Libellenlarven wie die der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea). Durch ihre Stoffwechselaktivität produziert sie wertvollen Sauerstoff und hilft dabei, das Wasser in deinem Biotop klar zu halten. Mit diesem Laichkraut holst du dir einen stillen, aber hocheffektiven Helfer für ein stabiles biologisches Gleichgewicht nach Hause. Du wirst sehen, wie sich das Leben in deinem Teich durch diese eine Pflanze bereichert.
Gefährdete Rarität: Klärt dein Teichwasser natürlich und schützt bedrohte Arten.
In der Natur ist das Spitzblättrige Laichkraut stark zurückgegangen und wird auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt. In deinem Garten bietet es wichtige Strukturen für die Unterwasserfauna, insbesondere als Laichsubstrat für Amphibien wie den Teichmolch (Lissotriton vulgaris). Die Samen haben ein leichtes Diasporengewicht von 3,0976 mg, was eine Fernausbreitung durch Wasservögel ermöglicht, an deren Gefieder sie haften bleiben. Während der Blütezeit von Juni bis August dient die Pflanze als Sauerstofflieferant und reguliert den Nährstoffhaushalt des Wassers. Wasservögel nutzen die reifen Samen im Spätsommer gelegentlich als natürliche Futterquelle. Mit der Förderung dieser Art unterstützt du aktiv den Erhalt eines spezialisierten Bewohners europäischer Binnengewässer.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, was in erster Linie mit der Gefahr des Ertrinkens im tiefen Wasser der benötigten Teichzone zusammenhängt. Spezifische Giftstoffe sind nicht bekannt, dennoch sollte die Pflanze nicht verzehrt werden. Achte bei der Standortwahl im Garten auf die allgemeine Verkehrssicherungspflicht an Wasserstellen, besonders wenn Kinder oder Haustiere Zugang zum Teich haben.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,424 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Spitzblättrige Laichkraut gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae) und zur Ordnung der Froschlöffelartigen. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt als krautige Pflanze bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer. Botanisch wird es als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (eine vor langer Zeit eingewanderte Art) geführt und gilt aufgrund von Lebensraumverlusten als gefährdet. Die Pflanze erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0,42 m und zeichnet sich durch einen breitblättrigen Blatttyp aus, wobei die Blätter nicht verholzen. Die Bestäubung erfolgt oft über kleine Ähren, die während der Blütezeit kurz aus dem Wasser ragen.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.