Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton alpinus
Auch bekannt als: Potamogeton alpinus, potamot des alpes
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An den rötlich schimmernden, löffelförmigen Unterwasserblättern lässt sich das Alpen-Laichkraut (Potamogeton alpinus) sofort erkennen. Diese Wasserpflanze ist ein stiller Held in deinem Gartenteich, da sie als natürlicher Sauerstoffspender fungiert und wertvolle Verstecke bietet. Da sie auf der Roten Liste steht (Gefährdungsstufe 3), leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt einer selten gewordenen heimischen Art. In der freien Natur wird sie sogar vom Braunbär (Ursus arctos) aufgesucht, in deinem Garten profitieren vor allem Libellen und Amphibien von ihr. Wenn du einen Platz in der tieferen Wasserzone frei hast, ist dieses Laichkraut genau die richtige Wahl für dich.
Ein gefährdetes Juwel für deinen Teich: Sauerstoff und Schutz für Wasserbewohner.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist das Alpen-Laichkraut eine wertvolle Strukturpflanze unter Wasser. Ihre breiten Blätter dienen als wichtiges Laichsubstrat (Untergrund zur Eiablage) für Fische und Amphibien. In unberührten Naturräumen dient sie dem Braunbär (Ursus arctos) als ergänzende Nahrungsquelle. Für deinen Garten ist sie besonders wichtig, da sie durch ihre Stoffwechselaktivität das Algenwachstum einschränken kann. Die leichten Samen ermöglichen eine Wind- oder Fernausbreitung, was zur Vernetzung kleiner Biotope beiträgt. Als gefährdete Art der Roten Liste 3 stützt sie die regionale Biodiversität massiv.
Bitte beachte, dass das Alpen-Laichkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Da es in tieferen Teichzonen wächst, besteht für Kleinkinder ohnehin die Gefahr des Ertrinkens an offenen Wasserstellen. Die Pflanze selbst ist nicht als klassische Giftpflanze bekannt, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden. Sichere deinen Gartenteich im Zweifelsfall immer mit einem entsprechenden Schutzgitter oder Zaun ab.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.238 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort im Teich (Lichtwert 7), damit die Pflanze kräftig wachsen kann.
Der Wasserstand muss dauerhaft hoch sein (Feuchtewert 12: nass/Sumpf), ideal ist die Tiefwasserzone.
Achte auf einen normalen Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt (Mittelzehrer); vermeide Überdüngung des Teichwassers.
Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.24 m über dem Teichgrund.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Setze die Pflanze am besten in spezielle Pflanzkörbe, um die Nährstoffaufnahme zu regulieren.
Eine Vermehrung erfolgt meist von selbst über die leichten Samen (Diasporengewicht 2.1817 mg).
Gute Partnerin: Die Wasserfeder (Hottonia palustris) – sie teilt die Vorliebe für sauberes Wasser und bietet einen schönen optischen Kontrast durch ihr gefiedertes Laub.
Das Alpen-Laichkraut gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind saubere, stehende oder langsam fließende Gewässer, die mäßig nährstoffreich sind. Botanisch gesehen ist es eine krautige, nicht verholzte Pflanze mit einer Blattfläche von etwa 749,58 mm². Besonders spannend ist seine Einordnung als Archäophyt (eine Pflanzenart, die bereits vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde oder seit der Jungsteinzeit bei uns heimisch ist).
1 Video zu Alpen-Laichkraut

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →