Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton natans
Auch bekannt als: Potamot Nageant
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Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) durch seine festen, ovalen Blätter, die wie kleine Inseln auf der Wasseroberfläche treiben. Für deinen Naturgarten ist diese Art ein wahrer Segen, da sie das biologische Gleichgewicht im Teich stabilisiert und Algen durch Nährstoffentzug vorbeugt. Wasservögel wie die Stockente (Anas platyrhynchos) nutzen die Pflanze nicht nur als Versteck, sondern auch als wichtige Futterquelle. Mit ihren schwimmenden Blättern bietet sie zudem wertvollen Schatten für Fische und Wasserinsekten. Wenn du einen Teich besitzt, machst du mit dieser heimischen Pflanze alles richtig. Sie ist die ideale Wahl für eine lebendige und klare Wasserlandschaft.
Das lebendige Floß für deinen Teich: Natürlicher Algenstopp und Entenfutter.
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Das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) ist eine ökologische Schlüsselart für Gewässerbiotope. Nach aktuellen Beobachtungsdaten dient es als essenzielle Futterpflanze für Wasservögel wie die Stockente (Anas platyrhynchos) und die Tafelente (Aythya ferina), die sowohl Samen als auch Pflanzenteile fressen. Die flächigen Blätter bieten der Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) sichere Rastplätze direkt auf dem Wasser. In unberührten Naturräumen wird die Pflanze sogar vom Braunbär (Ursus arctos) als proteinreiche Nahrung geschätzt. In deinem Garten fördert sie zudem Amphibien und Libellen, die ihre Eier bevorzugt an den Unterwasserteilen ablegen. Sie fungiert somit als Kinderstube für eine Vielzahl von Wasserbewohnern.
Das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich nicht durch Giftigkeit, sondern durch den Standort im tieferen Wasser, der eine Ertrinkungsgefahr für kleine Kinder darstellt. Die Pflanze selbst ist ungiftig und kann bei Gartenarbeiten ohne Bedenken berührt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Wähle für das Laichkraut einen Standort im Halbschatten deiner Teichanlage.
Da die Pflanze ein Mittelzehrer ist, gedeiht sie am besten in normalem Teichsubstrat mit mäßigem Nährstoffangebot.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Setze die Wurzelstöcke in einer Wassertiefe von 30 bis 150 Zentimetern in Pflanzkörbe ein.
Dies erleichtert dir die Pflege, falls die Pflanze zu stark wuchert.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, du kannst jedoch überschüssige Schwimmblätter im Sommer einfach abkeschern.
Achte darauf, dass die Wasserfläche nicht komplett zuwächst, damit der Gasaustausch erhalten bleibt.
Vermehren lässt sich die Art am einfachsten durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr.
Eine hervorragende Partnerin ist der Gewöhnliche Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica).
Beide Arten ergänzen sich ökologisch perfekt, da sie unterschiedliche Wassertiefen nutzen und gemeinsam für klares Wasser sorgen.
Das Schwimmende Laichkraut (Potamogeton natans) gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae) innerhalb der Ordnung der Froschlöffelartigen. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt als indigene (einheimische) Art stehende Gewässer. Typisch für die Morphologie (Lehre von der Struktur) sind die ledrigen Schwimmblätter und die eher unauffälligen, aus dem Wasser ragenden Blütenähren. Als Archäophyt ist die Pflanze bereits seit Jahrtausenden fester Bestandteil unserer heimischen Gewässerflora.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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