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Potentilla schultzii
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Auch bekannt als: Schultz-Fingerkraut, Potentilla schultzii
Typisch für Schultz' Fingerkraut (Potentilla schultzii) sind die fünfzähligen, gelben Blüten und das zierliche, handförmige Laub, das flach über dem Boden wächst. Diese Pflanze ist eine botanische Kostbarkeit, denn sie gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht (Rote Liste 1). Wenn du sie in deinen Garten integrierst, leistest du einen aktiven Beitrag zum Schutz einer extrem seltenen, indigenen (einheimischen) Art. Sie ist perfekt für dich geeignet, wenn du trockene, sandige Ecken ökologisch wertvoll aufwerten möchtest. Mit diesem Fingerkraut beweist du echtes Fingerspitzengefühl für die bedrohte Vielfalt vor deiner Haustür.
Rote-Liste-Schatz: Hol dir eine der seltensten Pflanzen Deutschlands in den Garten.
Schultz' Fingerkraut ist aufgrund seines Status auf der Roten Liste 1 eine der prioritären Arten für den regionalen Artenschutz. Da die Pflanze in der Natur vom Aussterben bedroht ist, fungiert dein Garten als wertvolles Refugium und genetisches Reservoir. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, dient sie als wichtiger Lückenfüller in Magerbiotopen (nährstoffarmen Lebensräumen). Solche spezialisierten Arten sind essenziell für die Stabilität lokaler Ökosysteme. Mit der Ansiedlung förderst du die floristische Vielfalt, die an extrem trockene und sandige Bedingungen angepasst ist.
Schultz' Fingerkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Da die Art extrem selten und vom Aussterben bedroht ist, sollte sie ohnehin mit Respekt behandelt und nicht bepflückt werden, um die Samenbildung nicht zu gefährden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Schultz' Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es ist ein Endemit, was bedeutet, dass es weltweit nur in einem sehr begrenzten Gebiet vorkommt – in diesem Fall schwerpunktmäßig im Pfälzerwald. Sein natürlicher Lebensraum sind lichte Wälder und sandige Säume auf Silikat (quarzreiches, saures Gestein). Die Pflanze ist als Archäophyt oder indigen eingestuft, gehört also fest zu unserer ursprünglichen Flora. Durch ihren niedrigen Wuchs und die Anpassung an nährstoffarme Böden besetzt sie ökologische Nischen, die heute immer seltener werden.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.