Bild folgtKI-generierte IllustrationPsittacula eupatria (Linnaeus, 1766)
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Der Große Alexandersittich fällt Ihnen im Garten sofort durch seine beachtliche Körpergröße und den kräftigen, roten Schnabel auf. Diese Vögel gehören zur Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und zeigen ein überwiegend grünes Gefieder mit markanten roten Schulterflecken. Meist werden Sie die Tiere in kleinen Gruppen oder Paaren beobachten, wie sie laut rufend durch die Kronen alter Bäume streifen. Ihre Nahrung suchen sie bevorzugt in der Höhe, wobei sie geschickt mit ihrem Schnabel hantieren, um an nahrhafte Pflanzenteile wie Knospen, Samen oder Früchte zu gelangen. Als ökologische Akteure tragen sie zur Verbreitung von Sämereien bei und nutzen gerne natürliche Baumhöhlen als Rückzugsorte. Wenn Sie alte Laubbäume wie die Gewöhnliche Buche (Fagus sylvatica) oder die Hänge-Birke (Betula pendula) im Garten haben, bieten Sie diesen imposanten Vögeln einen wertvollen Lebensraum. Auch der Eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna) oder die Baum-Hasel (Corylus colurna) werden von ihnen gezielt zur Nahrungssuche angeflogen. Sogar der Drüsige Götterbaum (Ailanthus altissima) sowie die Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior) dienen diesen Tieren als Anlaufstellen. Sie unterstützen die Vögel am besten, indem Sie alte Baumbestände erhalten und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten. Gerade im Februar sind die Tiere bereits sehr aktiv und lassen sich gut bei ihren sozialen Interaktionen beobachten.
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Diese Vögel sind für den Menschen vollkommen harmlos und zeichnen sich durch ein friedliches Sozialverhalten aus. Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind im Garten nicht erforderlich. Genießen Sie die Beobachtung dieser farbenfrohen Tiere einfach aus der Distanz.
Der Große Alexandersittich (Psittacula eupatria) wird innerhalb der Ordnung der Papageien zur Gattung der Edelsittiche (Psittacula) gezählt. Laut vorliegenden Daten gilt die Art in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien als heimisch. Die Tiere besiedeln bevorzugt parkähnliche Landschaften und Gärten mit altem Baumbestand. Ihr markantes Erscheinungsbild wird durch einen langen Schwanz und einen deutlichen Halsring bei den Männchen geprägt.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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