Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus ilex
Auch bekannt als: Steineiche, Grün-Eiche, Grüneiche, Stein-Eiche
11
Arten
interagieren
19
Interaktionen
dokumentiert
10
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt die Steineiche (Quercus ilex) durch ihre dichte, immergrüne Krone und die derben, glänzenden Blätter auf. Dieser Baum bringt nicht nur mediterranes Flair in deinen Garten, sondern ist auch ein ökologisches Kraftpaket für die heimische Fauna. Besonders als Kinderstube für Raupen wie die des Ligusterschwärmers (Sphinx ligustri) oder des Buchen-Zahnspinners (Drymonia querna) leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt. Mit einer Endhöhe von genau 9.34 m passt sie hervorragend als Solitärbaum in sonnige Gartenbereiche. Wenn du einen robusten, zukunftsfähigen Baum suchst, der auch heiße Sommer meistert, triffst du hier eine ausgezeichnete Wahl.
Immergrüner Klimakünstler: Ein 9,34 Meter hohes Buffet für den Ligusterschwärmer.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Steineiche ist eine herausragende Raupenfutterpflanze für spezialisierte Nachtfalter. Nach aktuellen Daten profitieren acht verschiedene Arten von ihr, darunter der Ringelspinner (Malacosoma neustria) und die Nola confusalis. Auch der Ligusterschwärmer (Sphinx ligustri) und der Buchen-Zahnspinner (Drymonia querna) nutzen sie als Lebensgrundlage. Die schweren Eicheln (ca. 1900 mg) sind im Herbst eine wichtige Energiequelle für Vögel wie den Eichelhäher (Garrulus glandarius). Da sie im April und Mai blüht, stellt sie in einer kritischen Phase des Frühjahrs wertvollen Lebensraum zur Verfügung. Durch ihre immergrüne Struktur bietet sie zudem ganzjährig wichtige Rückzugsorte für die Tierwelt.
Die Steineiche wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Blätter und besonders die unreifen Eicheln enthalten Gerbstoffe, die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. In einem Garten mit kleinen Kindern solltest du darauf achten, dass die Früchte nicht gegessen werden. Im Falle einer Aufnahme größerer Mengen ist ärztlicher Rat oder die Rücksprache mit dem Giftnotruf (0228 19 240) zu empfehlen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
9.34 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen, warmen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne.
Boden: Der Untergrund sollte gut durchlässig und eher trocken sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt sie nicht.
Pflanzzeit: Setze den Baum am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei frostfreiem Boden.
Bodenvorbereitung: Bei lehmigen Böden solltest du eine Drainage (Filterschicht aus Kies) im Pflanzloch anlegen.
Wuchshöhe: Plane für die Zukunft, da der Baum eine Höhe von genau 9.34 m erreicht.
Pflege: Ein Rückschnitt ist selten nötig, die Pflanze ist aber sehr schnittverträglich.
Schutz: Junge Exemplare sollten bei extremem Frost mit Vlies oder Reisig geschützt werden.
Pflanzpartner: Wolliger Schneeball (Viburnum lantana) – beide bevorzugen trockene, kalkreiche Standorte und bieten Vögeln Nahrung.
Die Steineiche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) und zur Ordnung der Buchenartigen (Fagales). Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, findet sie durch das milder werdende Klima zunehmend Einzug in Gärten der hiesigen Regionen. Sie wächst meist in Macchien (immergrüne Gebüschformationen auf trockenen Böden) oder lichten Wäldern. Ein markantes Merkmal ist ihre Blattfläche von etwa 762.91 mm² mit einer ledrigen Textur, die sie vor Verdunstung schützt. Im Gegensatz zu heimischen Eichenarten behält sie ihr Laub auch im Winter, was sie morphologisch besonders macht.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →