Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus ilex
Auch bekannt als: Steineiche, Grün-Eiche, Grüneiche, Stein-Eiche
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren immergrünen, ledrigen Blättern, die auf der Unterseite weiß-filzig behaart sind, lässt sich die Stein-Eiche (Quercus ilex) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist dieser Baum ein wertvoller Klimaanpasser, da er sommerliche Hitzeperioden hervorragend übersteht. Als Raupenfutterpflanze bietet er spezialisierten Arten wie dem Ligusterschwärmer (Sphinx ligustri) oder dem Ringelspinner (Malacosoma neustria) eine Lebensgrundlage. Wenn du einen langlebigen Hausbaum suchst, der auch im tiefsten Winter Struktur und Grün bietet, liegst du mit dieser Wahl richtig.
Immergrüner Klimakünstler und Kinderstube für den imposanten Ligusterschwärmer.
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Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist die Stein-Eiche eine wichtige Ressource für die heimische Entomofauna (Insektenwelt). Sie dient als essentielle Raupenfutterpflanze für den Buchen-Zahnspinner (Drymonia dodonaea) und den Eichen-Blütenspanner (Eupithecia abbreviata). Auch seltenere Arten wie das Helle Eichenkarrenrad (Nola confusalis) finden hier Nahrung. Die im Herbst reifenden Eicheln sind zudem eine energiereiche Nahrungsquelle für Eichelhäher und kleine Säugetiere, die zur Verbreitung des Baumes beitragen. Durch ihr immergrünes Laub bietet sie Vögeln auch im Februar sicheren Unterschlupf.
Die Stein-Eiche ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Die in den Blättern und unreifen Früchten enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) können bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Achte besonders darauf, wenn kleine Kinder im Garten spielen, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
9.34 m
Wähle einen vollsonnigen, geschützten Platz in deinem Garten, da die Stein-Eiche Wärme liebt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken bis frisch sein; Staunässe verträgt der Tiefwurzler nicht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai, damit der Baum vor dem ersten Winter gut anwurzeln kann.
Alternativ ist eine Pflanzung von September bis Ende November möglich, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
In jungen Jahren benötigt der Baum bei strengem Frost einen Winterschutz aus Vlies oder Tannenreisig.
Düngung ist in normalem Gartenboden nicht erforderlich; Kompost im Frühjahr fördert das Anwachsen.
Ein Rückschnitt ist möglich, aber meist nicht nötig, da die Krone von Natur aus formschön wächst.
Gute Partnerin: Der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) – beide teilen die Vorliebe für kalkhaltige, trockene Standorte und ergänzen sich hervorragend in der Struktur.
Die Stein-Eiche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae) innerhalb der Ordnung der Buchenartigen (Fagales). Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, findet sie durch die Klimaerwärmung zunehmend Verbreitung in milden Lagen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Typisch ist die rissige, fast schwarze Borke und die enorme Variabilität der Blattformen, die von dornig gezahnt bis glattrandig reichen kann. Sie besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Plätze) und ist sehr schnittverträglich.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
10 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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