Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus auricomus agg.
Auch bekannt als: Goldhahnenfuss, Goldgelber Hahnenfuß, Goldschopf-Hahnenfuß, Gold-Hahnenfuß, Ranunculus auricomus agg., Goldhaar-Hahnenfuß
Artengruppe
5
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen glänzenden, goldgelben Schalenblüten und den oft ungleichmäßig geformten Blütenblättern lässt sich der Gold-Hahnenfuß (Ranunculus auricomus agg.) sofort erkennen. Diese Pflanzengruppe ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie bereits früh im Jahr eine wichtige Energiequelle bietet. Davon profitieren spezialisierte Wildbienen wie die Fingerkraut-Zwergsandbiene (Andrena nana) oder die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa). Er siedelt sich gerne in halbschattigen Bereichen unter Gehölzen an und bringt dort Lichtpunkte in den Garten. Wenn du ihm ein Plätzchen gönnst, förderst du die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür.
Frühlingsgold im Halbschatten: Die wichtige erste Tankstelle für Wildbienen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Gold-Hahnenfuß eine unverzichtbare Futterquelle für spezialisierte Wildbienen. Besonders die Fingerkraut-Zwergsandbiene (Andrena nana), die Rotschopfige Sandbiene (Andrena haemorrhoa) und die Östliche Zangensandbiene (Andrena praecox) fliegen die Blüten an. Auch Nachtfalter wie die Graubraune Frühherbsteule (Orthosia gracilis) und die Heidekraut-Bodeneule (Xestia agathina) nutzen das Angebot. Die Samen sind mit einem Gewicht von 1.5366 mg sehr leicht und können über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden. Für das ökologische Gleichgewicht im Garten ist diese Art als früher Nektarspender von hoher Bedeutung.
Der Gold-Hahnenfuß ist in allen Pflanzenteilen giftig, da er den Wirkstoff Protoanemonin enthält. Bei Hautkontakt kann es zu Reizungen kommen, bei Verzehr drohen Vergiftungserscheinungen. Die Pflanze ist daher nicht als kindersicher eingestuft. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.321 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 5), idealerweise unter lichten Laubbäumen oder an Heckenrändern.
Boden: Er bevorzugt normalen, mäßig nährstoffreichen Gartenboden (Mittelzehrer).
Feuchtigkeit: Halte die Erde gleichmäßig frisch, was einer mäßig feuchten Bodenbeschaffenheit entspricht.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchs: Mit einer Höhe von 0.32 m fügt er sich gut in den Vordergrund von Beeten oder in naturnahe Wiesen ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; lass die Pflanze nach der Blüte in Ruhe einziehen, um Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.
Vermehrung: Die leichten Samen werden durch den Wind oder Ameisen verteilt; eine Selbstaussaat ist erwünscht.
Gute Partnerin: Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) ist eine ideale Begleiterin, da beide in lichten Laubwäldern gemeinsam vorkommen und ähnliche Ansprüche an Licht und Feuchtigkeit stellen.
Der Gold-Hahnenfuß gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist als heimische Art (Indigen) in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. Er besiedelt natürlicherweise frische Laubwälder, Hecken und nährstoffreiche Wiesen im Halbschatten. Eine botanische Besonderheit ist die Apomixis (Samenbildung ohne Befruchtung), was zur Ausbildung vieler kleiner Unterarten führt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.32 m bleibt er eher kompakt. Seine Blätter zeigen eine auffällige Heterophyllie (Verschiedenblättrigkeit): Die Grundblätter sind rundlich, während die Stängelblätter tief geschlitzt sind.
3 Videos zu Gold-Hahnenfuß (Artengruppe)



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →