Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena fulvata E.Stöckhert, 1930
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Du erkennst die Östliche Zangensandbiene an ihrem dicht behaarten Körper und dem charakteristischen, bodennahen Flug während der ersten warmen Frühlingstage. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor und lebt solitär (einzeln lebend, ohne einen Staat zu bilden). Im April und Mai besucht sie in deinem Garten vor allem die Echte Schlüsselblume (Primula veris) und den Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys). Auch das Öländische Sonnenröschen (Helianthemum oelandicum) und die Große Sternmiere (Stellaria holostea) dienen ihr als lebensnotwendige Nahrungsquellen. Die Larven wachsen in unterirdischen Gängen auf und verzehren dort den Pollenvorrat, den das Muttertier für sie gesammelt hat. Da die Art im Sommer und Herbst nicht mehr aktiv ist, beschränkt sich ihre sichtbare Lebensphase auf dieses kurze Frühjahrsfenster. Du kannst sie wirksam fördern, indem du heimische Pflanzen wie die Zimt-Erdbeere (Fragaria moschata) setzt und offene Bodenstellen ungestört lässt. Die Vogel-Wicke (Vicia cracca) ist eine weitere wichtige Futterpflanze, die du in einer naturnahen Ecke stehen lassen solltest. Verzichte auf das Umgraben deiner Beete, um die im Boden ruhende nächste Generation zu schützen. So bietest du dieser spezialisierten Biene einen sicheren Lebensraum in deiner direkten Nachbarschaft.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Mitbewohner, der niemals aggressiv gegenüber Menschen auftritt. Da sie als heimische Art unter allgemeinem Artenschutz steht, darfst du sie nicht fangen oder ihre Nistplätze zerstören. Ein achtsamer Umgang mit offenen Bodenstellen im Garten genügt als Schutzmaßnahme völlig.
Die Östliche Zangensandbiene (Andrena fulvata) gehört zur Familie der Andrenidae (Echte Bienen) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie führt eine solitäre Lebensweise, bei der jedes Weibchen eigenständig Nester im Erdboden anlegt. Ihre Flugzeit liegt ausschließlich in den Monaten April und Mai, was sie zu einer typischen Frühlingsbiene macht. Die Art ist auf strukturreiche Lebensräume angewiesen, die sowohl geeignete Nistplätze im Boden als auch ein ausreichendes Angebot an heimischen Blühpflanzen bieten. Da sie als Frühlingsbote fungiert, ist sie eng an die Phänologie (jahreszeitlicher Entwicklungsablauf) ihrer Nahrungspflanzen gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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