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Ranunculus breyninus
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Auch bekannt als: Rax-Hahnenfuß
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Gebirgs-Hahnenfuß sind seine glänzend gelben Schalenblüten und die tief handförmig geteilten Blätter. Da er in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (heimisch) ist, stellt er eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten dar. Er besiedelt bevorzugt Standorte, die als Schwachzehrer (Pflanzen mit geringem Nährstoffbedarf) wenig Konkurrenz bieten. Als Bewohner kalkhaltiger Bergwiesen fördert er die regionale Vielfalt auf mageren Flächen. Wenn du einen sonnigen Steingarten oder eine kühle Bergwiese nachempfinden möchtest, ist dieser Hahnenfuß die richtige Wahl für dich.
Ein Stück Alpenflore für sonnige Kalkgärten – leuchtend gelbe Blüte im Juli.
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Der Gebirgs-Hahnenfuß ist als heimische Art ein fester Bestandteil der alpinen und subalpinen Ökosysteme Mitteleuropas. In deinem Garten trägt er zur Erhaltung der regionalen genetischen Vielfalt bei. Da er bevorzugt auf mageren Standorten wächst, unterstützt er die Etablierung spezialisierter Pflanzengesellschaften, die in der modernen Landschaft oft selten geworden sind. Seine Blütezeit im Juli ergänzt das Nahrungsangebot für die heimische Fauna in einer Phase, in der viele Frühjahrsblüher bereits Samen gebildet haben. Durch den Verzicht auf Düngung an seinem Standort förderst du zudem ein Bodenmilieu, das typisch für artenreiche Bergwiesen ist. So leistest du einen direkten Beitrag zum Biotopschutz vor der eigenen Haustür.
Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen kann. Bei versehentlicher Einnahme besteht Vergiftungsgefahr, weshalb die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft wird. Im Notfall wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gebirgs-Hahnenfuß (Ranunculus breyninus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo er kalkhaltige (basische) Böden bevorzugt. Er wächst dort auf mäßig feuchten Bergwiesen und in Magerrasen (nährstoffarme Grasländer). Als ausdauernde krautige Pflanze (Pflanze ohne verholzende Teile) überwintert er mithilfe unterirdischer Speicherorgane und treibt im Frühjahr erneut aus.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.