Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus nemorosus
Auch bekannt als: Gewöhnlicher Hain-Hahnenfuß, Wald-Hahnenfuß
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Mit ihren goldgelb glänzenden Schalenblüten (napfförmig geöffnete Blüten) fällt der Hain-Hahnenfuß (Ranunculus nemorosus) sofort auf. Da die Art von März bis September blüht, stellt sie eine außergewöhnlich ausdauernde Futterquelle in deinem Naturgarten dar. Die Pflanze ist für dich ideal, wenn du lichte Schattenplätze oder Gehölzränder ökologisch aufwerten möchtest. Durch die lange Präsenz im Gartenjahr bietet sie über sieben Monate hinweg eine verlässliche Anlaufstelle für die heimische Insektenwelt. Du schaffst mit dieser robusten Art eine wertvolle Brücke zwischen Frühjahr und Spätsommer. Mit dem Hain-Hahnenfuß machst du in halbschattigen Beeten alles richtig.
Goldgelber Dauerblüher: Heimische Nahrung von März bis September.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Hain-Hahnenfuß aufgrund seiner Blütezeit von März bis September ein wertvoller Bestandteil der Gartenökologie. Die offenen Schalenblüten sind leicht zugänglich für verschiedene Bestäubergruppen, die auf ein kontinuierliches Pollenangebot angewiesen sind. Als heimische Art ist er fest in das lokale Naturgefüge eingebunden. Besonders in den Übergangszonen zwischen Hecke und Rasen fördert er die strukturelle Vielfalt. Da die Pflanze über sieben Monate hinweg Ressourcen bereitstellt, überbrückt sie nahrungsarme Zeiträume im Hochsommer. Im Winter bieten die stehengelassenen Pflanzenteile zudem einen Rückzugsort für Kleintiere.
Der Hain-Hahnenfuß ist in allen Teilen giftig und daher nicht kindersicher. Bei Hautkontakt mit dem Pflanzensaft kann es zu Reizungen kommen, weshalb du beim Pflanzen Handschuhe tragen solltest. Eine Verwechslung mit dem Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) ist möglich, der jedoch einen weniger stark behaarten Stängel aufweist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Wähle einen halbschattigen bis sonnigen Standort mit frischem Boden, der nicht austrocknen sollte.
Der Hain-Hahnenfuß kommt mit normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenerde bestens zurecht.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, nur bei offenem (frostfreiem) Boden zu pflanzen.
Gießen solltest du vor allem bei längeren Trockenperioden, um die Bodenfeuchte zu erhalten.
Vermeide unbedingt Staunässe (Wasser, das nicht abfließt und die Wurzeln schädigt).
Eine Vermehrung ist durch Teilung der Staude im Herbst oder durch Aussaat möglich.
Ein Rückschnitt nach der ersten Hauptblüte kann ein gesundes Blattwachstum fördern.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – beide teilen ähnliche Standortansprüche am Gehölzrand und ergänzen sich in der frühen Blütezeit.
Der Hain-Hahnenfuß (Ranunculus nemorosus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder sowie nährstoffreiche, frische Wiesen. Charakteristisch für diese mehrjährige krautige Pflanze sind der behaarte Stängel und die tief geteilten Laubblätter. Mit einer Wuchshöhe von etwa 20 bis 50 Zentimetern fügt er sich harmonisch in die Krautschicht ein.
3 Videos zu Hain-Hahnenfuß



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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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