Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Muscidae
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Du erkennst Thricops semicinereus an ihrem grauschwarz glänzenden Körper, der etwa sechs bis neun Millimeter misst, und ihrem ruhigen Verweilen in schattigen Lichtflecken unter Bäumen. Auffällig sind die dunklen Längsstreifen auf dem Thorax, also dem Brustabschnitt des Insekts. Diese Fliegenart bringt meist eine Generation pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier in feuchte Erde oder verrottendes Laub ablegen. Als Futterpflanzen dienen den erwachsenen Tieren vor allem heimische Doldenblütler wie die Wilde Möhre oder der Wiesen-Kerbel, von denen sie Nektar und Pollen aufnehmen. Die Larven entwickeln sich im Boden oder in Pilzen und ernähren sich dort teils von zersetzendem Material, teils räuberisch von anderen Kleinstlebewesen. Zur Überwinterung ziehen sich die Larven oder die daraus entstandenen Puppen in frostsichere Erdschichten zurück. Als Gärtner kannst du diese Nützlinge fördern, indem du in schattigen Bereichen das Falllaub liegen lässt. So schaffst du den notwendigen Lebensraum für die Nachkommen. Ein naturnaher Garten mit heimischen Wildblumen bietet den Alttieren die nötige Energie für ihre Entwicklung.
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Diese Fliegenart besitzt keinen Stachel und kann weder beißen noch stechen. Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher.
Diese Fliege gehört zur Familie der Muscidae, den Echten Fliegen, und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie besiedelt bevorzugt feuchte Waldränder und strukturreiche Gärten mit altem Baumbestand. Ein wichtiges Merkmal für die zoologische Bestimmung ist die spezifische Anordnung der Borsten auf den Schienen der Hinterbeine. In der Ökologie des Gartens spielen sie eine wichtige Rolle als organische Zersetzer und Bestäuber in der zweiten Reihe.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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