Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus paludosus
Auch bekannt als: Ranunculus paludosus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die glänzenden, goldgelben Schalenblüten des Sumpf-Hahnenfußes (Ranunculus paludosus), die sich oft schon über den ersten grünen Trieben im zeitigen Frühjahr öffnen. Da er bereits im März blüht, stellt er eine wertvolle Ressource für die ersten aktiven Bestäuber dar, die nach der Winterruhe nach Nahrung suchen. Du förderst damit gezielt die Vielfalt in einer Zeit, in der das Blütenangebot in vielen Gärten noch sehr lückenhaft ist. Schau doch mal, ob du in deinem Garten einen feuchten Bereich hast, in dem sich dieser seltene Frühstarter wohlfühlt.
Goldgelber Frühstarter: Der Sumpf-Hahnenfuß bringt schon im März Leben in den Garten.
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Nach den vorliegenden Bestäubungsdaten liegt die Hauptblütezeit dieser Art im März. In diesem frühen Monat ist sie eine der wenigen verfügbaren Quellen für Pollen und Nektar, was sie zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Insekten macht, die bereits bei den ersten milden Temperaturen ausfliegen. Da keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten in der Datenbank vorliegen, ist die Pflanze generell als wertvoller Frühblüher für die heimische Fauna einzustufen. Die Samenreife nach der Blüte bietet zudem ein potenzielles Nahrungsangebot für bodenfressende Vögel. Mit der Ansiedlung dieser heimischen Art leistest du einen Beitrag zum Erhalt der regionalen Flora Österreichs.
Der Sumpf-Hahnenfuß (Ranunculus paludosus) ist nicht kindersicher. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält er giftige Inhaltsstoffe, die bei Kontakt mit der Haut oder beim Verschlucken zu Reizungen führen können. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder im Garten spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mär
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.23 m
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der besonders im Frühjahr eine gute Bodenfeuchtigkeit aufweist.
Boden: Ideal ist eine Erde, die Feuchtigkeit gut halten kann, aber nicht zur extremen Verdichtung neigt.
Pflanzzeit: Du kannst den Hahnenfuß im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und Ende November setzen, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflege: Die Pflanze ist recht anspruchslos; ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die oberirdischen Teile nach der Blüte natürlicherweise einziehen.
Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt am besten über die im Boden befindlichen Überdauerungsorgane oder durch Aussaat.
Kombination: Eine gute Partnerin ist die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Standorte und ergänzen sich hervorragend in ihrer frühen Blütezeit.
Besonderheit: Da die Art wechselfeuchte Bedingungen mag, passt sie wunderbar in Senken oder an den Rand von Gartenteichen.
Der Sumpf-Hahnenfuß (Ranunculus paludosus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In unserer Region ist er in Österreich beheimatet, wo er typischerweise in feuchten Wiesen oder an Uferbereichen vorkommt. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch seine knollig verdickte Basis und die charakteristischen, tief geteilten Grundblätter aus. Als ausdauerndes Kraut (eine Pflanze, die mehrere Jahre lebt und jährlich neu austreibt) übersteht er den Winter problemlos im Boden, um pünktlich zum Vorfrühling seine markanten Blüten zu präsentieren.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →