Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Reseda alba
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Weiße Resede, Weißer Wau
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
27
Arten
interagieren
72
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Weiße Wau (Reseda alba) durch seine langen, kerzenartigen Blütenstände, die dicht mit zierlichen, weißen Sternblüten besetzt sind. Als krautige Pflanze bringt er eine feine Struktur in den Garten und dient von Juni bis September als wichtige Anlaufstelle für gebietsfremd Bestäuber. Da die Art nicht verholzt, fügt sie sich wunderbar in dynamische Beete ein, in denen sich Pflanzen durch Selbstaussaat ihren Platz suchen dürfen. Mit einer Höhe von genau 0.52 m bleibt er dabei stets überschaubar. Wenn du einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden hast, ist dieser Wau eine hervorragende Wahl. Probier es doch mal aus und lass dich von seinem mediterranen Charme im sommerlichen Garten begeistern.
Weiße Blütenkerzen für den Hochsommer: Robust, elegant und genau 0,52 m hoch.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Weiße Wau ist ein wertvoller Bestandteil des sommerlichen Ökosystems, da er von Juni bis September kontinuierlich blüht. In dieser Zeit profitieren verschiedene Bestäubergruppen von dem Nektarangebot der zahlreichen Einzelblüten. Besonders spannend ist die Ausbreitungsstrategie: Die Samen sind mit 0.402 mg sehr leicht, was ihnen eine Wind- oder Fernausbreitung ermöglicht. So wandert die Pflanze durch den Garten und besetzt immer wieder neue, passende Nischen. Da die Pflanze bis in den September hinein grün bleibt und blüht, bietet sie auch in trockenen Phasen eine stabile Lebensgrundlage für Insekten. Vögel finden an den vertrockneten Fruchtständen im Herbst zwar kleine, aber proteinreiche Kost.
Bitte beachte beim Gärtnern, dass der Weiße Wau in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern zu setzen, um ein Verschlucken von Pflanzenteilen zu verhindern. Im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,523 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Weiße Wau gehört zur Familie der Resedagewächse (Resedaceae) und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, kommt aber als eingebürgerter Gast auch in unseren Breiten an Ruderalstellen (Flächen, die durch menschliche Eingriffe geprägt sind, wie Wegränder oder Schuttplätze) vor. Er wächst als aufrechte, krautige Pflanze und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.52 m. Die breitblättrigen, tief fiederspaltigen Blätter haben eine Fläche von etwa 1332.8 mm² und bilden einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Morphologisch besonders auffällig sind die kleinen, oft duftenden Einzelblüten, die in dichten Trauben angeordnet sind.
21 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.