Bild folgtKI-generierte IllustrationReseda alba
Auch bekannt als: Weiße Resede, Weißer Wau
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
20
Arten
interagieren
65
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Weiße Wau (Reseda alba) durch seine langen, kerzenartigen Blütenstände, die dicht mit zierlichen, weißen Sternblüten besetzt sind. Als krautige Pflanze bringt er eine feine Struktur in den Garten und dient von Juni bis September als wichtige Anlaufstelle für gebietsfremd Bestäuber. Da die Art nicht verholzt, fügt sie sich wunderbar in dynamische Beete ein, in denen sich Pflanzen durch Selbstaussaat ihren Platz suchen dürfen. Mit einer Höhe von genau 0.52 m bleibt er dabei stets überschaubar. Wenn du einen sonnigen Standort mit durchlässigem Boden hast, ist dieser Wau eine hervorragende Wahl. Probier es doch mal aus und lass dich von seinem mediterranen Charme im sommerlichen Garten begeistern.
Weiße Blütenkerzen für den Hochsommer: Robust, elegant und genau 0,52 m hoch.
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Der Weiße Wau ist ein wertvoller Bestandteil des sommerlichen Ökosystems, da er von Juni bis September kontinuierlich blüht. In dieser Zeit profitieren verschiedene Bestäubergruppen von dem Nektarangebot der zahlreichen Einzelblüten. Besonders spannend ist die Ausbreitungsstrategie: Die Samen sind mit 0.402 mg sehr leicht, was ihnen eine Wind- oder Fernausbreitung ermöglicht. So wandert die Pflanze durch den Garten und besetzt immer wieder neue, passende Nischen. Da die Pflanze bis in den September hinein grün bleibt und blüht, bietet sie auch in trockenen Phasen eine stabile Lebensgrundlage für Insekten. Vögel finden an den vertrockneten Fruchtständen im Herbst zwar kleine, aber proteinreiche Kost.
Bitte beachte beim Gärtnern, dass der Weiße Wau in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern zu setzen, um ein Verschlucken von Pflanzenteilen zu verhindern. Im Notfall ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.523 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfalten kann.
Der Boden sollte mager, kalkhaltig und sehr gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai kannst du junge Pflanzen direkt ins Freiland setzen.
Pflanzzeit im Herbst: September bis November eignet sich ebenfalls, solange der Boden offen ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 cm ein, damit sich die Blattrosetten gut entwickeln können.
Da die Pflanze nicht verholzt, kannst du sie nach der Samenreife im Spätsommer einfach bodennah zurückschneiden.
Nutze die natürliche Vermehrung durch die leichten Samen (0.402 mg), die sich durch den Wind im Garten verteilen.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Resede (Reseda lutea) – sie hat identische Standortansprüche und ergänzt das Weiß durch ihre gelblichen Blüten.
Der Weiße Wau gehört zur Familie der Resedagewächse (Resedaceae) und ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, kommt aber als eingebürgerter Gast auch in unseren Breiten an Ruderalstellen (Flächen, die durch menschliche Eingriffe geprägt sind, wie Wegränder oder Schuttplätze) vor. Er wächst als aufrechte, krautige Pflanze und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0.52 m. Die breitblättrigen, tief fiederspaltigen Blätter haben eine Fläche von etwa 1332.8 mm² und bilden einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Morphologisch besonders auffällig sind die kleinen, oft duftenden Einzelblüten, die in dichten Trauben angeordnet sind.
15 Arten interagieren mit dieser Pflanze
5 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →