Bild folgtKI-generierte IllustrationRhinanthus serotinus agg.
8
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
An ihren gelben Lippenblüten mit dem markanten Zahn am Oberlippenrand lässt sich der Große Klappertopf (Rhinanthus serotinus agg.) sofort erkennen. Diese faszinierende Pflanze ist ein echter Gewinn für deinen Naturgarten, da sie als Halbschmarotzer Gräser im Zaum hält und so Platz für andere Wildblumen schafft. Besonders Hummeln, wie die Veränderliche Hummel (Bombus humilis) oder die Steinhummel (Bombus lapidarius), schätzen das reiche Nektarangebot sehr. In deiner Wiese sorgt sie für ein natürliches Gleichgewicht und ein lebendiges Summen. Probiere es doch mal aus und lausche im Spätsommer dem Klappern der reifen Samen.
Der 19 cm kleine Wiesenwächter: Ein Paradies für Hummeln und Naturfreunde.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Große Klappertopf eine wertvolle Futterquelle für verschiedene Hummelarten. Besonders die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) suchen die Blüten regelmäßig auf. Auch die seltener werdende Veränderliche Hummel (Bombus humilis) und die Steinhummel (Bombus lapidarius) profitieren von dieser Art. Ein interessanter Gast ist zudem das Thymian-Widderchen (Zygaena purpuralis), ein auffälliger Falter. Da die Samen mit nur 2,2542 mg sehr leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind für ihre Fernausbreitung im Garten.
Bitte beachte, dass der Große Klappertopf nicht als kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält natürliche Inhaltsstoffe, die bei Verzehr für Menschen und Haustiere unverträglich sein können. Im Naturgarten mit kleinen Kindern solltest du sie daher eher in Randbereichen ansiedeln, die nicht als direkte Spielfläche dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.192 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit sich die Blüten optimal entwickeln können.
Boden: Die Erde sollte mager, also ein nährstoffarmer Boden (Schwachzehrer), und kalkhaltig sein.
Feuchtigkeit: Achte darauf, dass der Boden frisch, also mäßig feucht (Feuchtezahl 5), bleibt.
Aussaat: Säe die Samen am besten im Herbst aus, da sie als Kaltkeimer einen Kälteimpuls im Winter benötigen.
Wuchshöhe: Plane mit einer geringen Höhe von genau 0,19 m im Vordergrund deiner Wildblumenwiese.
Pflege: Verzichte komplett auf Dünger, da die Pflanze bei hohem Nährstoffangebot schnell verdrängt wird.
Vermehrung: Lasse die Pflanze nach der Blüte stehen, damit sie sich durch ihre leichten Samen selbst aussäen kann.
Pflanzpartner: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Nachbarin, da sie die gleichen Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit teilt.
Der Große Klappertopf (Rhinanthus serotinus agg.) gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Er ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt Frischwiesen, also Standorte, die mäßig feucht und nährstoffarm sind. Botanisch auffällig ist seine Wuchsform als krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von exakt 0,19 m erreicht. Ein besonderes Merkmal sind die trockenen Fruchtkapseln, in denen die flachen Samen bei Reife und Wind deutlich hörbar klappern, was der Gattung ihren Namen gab.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →