Bild folgtKI-generierte IllustrationRhododendron ponticum
Auch bekannt als: Pontische Alpenrose, Rhododendron ponticum
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtsbeziehungen
Arten
An ihrem stattlichen Wuchs als verholzter Strauch und den großen, ledrigen Blättern lässt sich die Pontische Alpenrose (Rhododendron ponticum) sofort erkennen. Mit einer beeindruckenden Blütezeit von Februar bis September bringt sie Farbe in den Garten, gilt jedoch als invasiv (sich stark ausbreitend und gebietsfremd Arten verdrängend). Trotz ihres Rufs als problematischer Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) dient sie Raupen wie der Erlen-Rindeneule (Acronicta alni) als wichtige Futterquelle. Wenn du diesen Strauch bereits im Garten hast, ist ein verantwortungsbewusster Umgang entscheidend für den Erhalt der lokalen Artenvielfalt. Prüfe regelmäßig, ob er sich unkontrolliert in die Umgebung ausbreitet.
Imposanter 3,49 Meter-Riese und Futterquelle für die Erlen-Rindeneule.
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Die Pontische Alpenrose ist nicht kindersicher und wird als giftig eingestuft. In Gärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen, ist daher Vorsicht geboten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung oder versehentlichem Verzehr wähle bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Feb – Sep
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
3.488 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Pontische Alpenrose gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) und ist morphologisch (gestaltlich) als immergrüner, verholzter Strauch definiert. Ursprünglich in Gebieten um das Schwarze Meer beheimatet, findet man sie in Mitteleuropa häufig in Parkanlagen und zunehmend verwildert in schattigen Wäldern. Typisch für diese Art ist die beachtliche Blattfläche von 2293,8 mm² pro Blatt, was ihr eine dichte Erscheinung verleiht. Sie bevorzugt feuchte, saure Böden, wie sie in hiesigen Moorrand- oder Waldgesellschaften vorkommen.
4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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