Bild folgtKI-generierte IllustrationAcronicta alni
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Wer die Erlen-Pfeileule (Acronicta alni) einmal beobachtet hat, vergisst sie nicht: Während der Falter unauffällig grau gemustert ist, besticht die ausgewachsene Raupe durch ihre tiefschwarze Färbung mit leuchtend gelben Querflecken und langen, an den Enden keulenförmig verbreiterten Borsten. Dieser mittelgroße Nachtfalter ist ein heimischer Gartenbewohner, der eine Generation pro Jahr bildet und als Puppe (das Ruhestadium während der Umwandlung zum Falter) in morschem Holz überwintert. Die Raupen sind polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) und nutzen in deinem Garten ab dem Frühsommer heimische Gehölze wie die Sal-Weide (Salix caprea) oder die Vogel-Kirsche (Prunus avium). Auch am Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea) oder der Hunds-Rose (Rosa canina) kannst du sie beim Fressen beobachten. Um diese Art gezielt zu fördern, solltest du auf eine naturnahe Gestaltung mit Totholz setzen, da sich die Raupen zur Verpuppung oft in weiches Holz zurückziehen. Pflanze zudem den Kranzkelchigen Weißdorn (Crataegus laevigata) oder den Wild-Apfel (Malus sylvestris), um den Tieren eine wertvolle Lebensgrundlage zu bieten.
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Die Erlen-Pfeileule ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Weder die Falter noch die auffällig beborsteten Raupen können stechen oder beißen; ihre Warnfarben dienen lediglich der Abschreckung von Vögeln.
Die Erlen-Pfeileule gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet, was durch hunderte Datensätze aus der Schweiz belegt ist, und besetzt eine mittlere Temperaturnische (intermediate). Mit einer Körpermasse von etwa 0,04 Gramm zählt sie zu den mittelgroßen Vertretern ihrer Gattung. Charakteristisch für diese Art ist die ausgesprochene Vielseitigkeit der Raupen bei der Wahl ihrer Nahrungspflanzen, die von verschiedenen Laubgehölzen bis hin zu Beerensträuchern reicht.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
intermediate
20 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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