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Familie: Squillidae
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Wenn wir über unsere heimische Tierwelt sprechen, denken wir meist an Vögel oder Insekten. Doch auch in den Küstengewässern, die an unsere naturnahen Gärten grenzen, gibt es faszinierende Bewohner. Rissoides desmaresti ist ein kleinerer Vertreter der Fangschreckenkrebse. Er ist kein Insekt, sondern ein Krebstier. Er zeichnet sich durch seine spezialisierten Vorderbeine aus, die sogenannten Raubbeine. Diese sind zu einer Art Schlagwerkzeug umgebildet, mit dem das Tier seine Beute – meist kleine Krebstiere oder Weichtiere – blitzschnell ergreifen kann. Er lebt verborgen in selbst gegrabenen Gängen im sandigen oder schlammigen Meeresboden und ist ein interessantes Beispiel für die spezialisierte Lebensweise mariner Evertebraten, also wirbelloser Tiere.
Der Lebenszyklus dieser Krebstiere ist an die Wassertemperaturen und Nahrungsverfügbarkeit im Meer gebunden. Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier oft in die von ihnen gegrabenen Gänge, die sie bis zum Schlupf der Larven bewachen. Diese Larven entwickeln sich zunächst planktonisch, das heißt, sie treiben frei im Wasser, bevor sie zum Leben am Boden übergehen. Im Frühjahr und Sommer, wenn die Wassertemperaturen steigen und die Aktivität der Beutetiere zunimmt, zeigen diese Krebse eine höhere Aktivität innerhalb ihres Reviers am Meeresgrund.
Da Rissoides desmaresti ausschließlich im marinen Milieu lebt, gibt es für dich als Gartenbesitzer keine direkten Berührungspunkte. Es ist ein geschütztes und hochspezialisiertes Lebewesen, das auf saubere Wasserbedingungen angewiesen ist. Da es sich um kein Gartentier handelt, sind keine Schutzmaßnahmen oder Vergrämungsstrategien erforderlich. Genieße die Kenntnis über seine Existenz als Teil der biologischen Vielfalt unseres Planeten.
Der Name Rissoides desmaresti bezeichnet einen Vertreter aus der Familie der Squillidae, den sogenannten Fangschreckenkrebsen. Biologisch gesehen gehört er zum Unterstamm der Krebstiere (Crustacea). Sein Körperbau ist langgestreckt und weist einen Panzer auf, der den Vorderkörper schützt. Besonders auffällig ist das zweite Paar der Brustgliedmaßen, das extrem beweglich ist und eine ruckartige Bewegung ermöglicht. Da diese Tiere rein marin, also im Meer lebend, beheimatet sind, begegnest du ihnen bei der Gartenarbeit nicht direkt, aber sie sind ein wichtiger Teil des ökologischen Gleichgewichts in küstennahen marinen Lebensräumen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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Stand: 16.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.