Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa gallica
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Arten
interagieren
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dokumentiert
Die Essig-Rose erkennst du an ihren großen, meist leuchtend purpurrosa Blüten mit den auffälligen gelben Staubgefäßen in der Mitte und ihrem niedrigen, aufrechten Wuchs. Sie ist eine unserer wertvollsten Wildrosen, da sie auf der Roten Liste mit der Stufe 3 als gefährdet eingestuft wird. In deinem Garten bietet sie spezialisierten Besuchern wie dem Gefleckten Schmalbock (Rutpala maculata) und verschiedenen Schmalböcken (Lepturinae) eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Wenn du eine robuste Rose suchst, die ökologisch wertvoll ist und wenig Arbeit macht, triffst du mit ihr eine hervorragende Wahl.
Gefährdete Wildrosen-Schönheit: Ein Paradies für Schmalböcke und Honigbienen.
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Diese Wildrose ist ein Magnet für spezialisierte Käferarten. Nach aktuellen Beobachtungsdaten besuchen vor allem der Gefleckte Schmalbock (Rutpala maculata) und andere Schmalböcke (Lepturinae) die offenen Blüten, um sich von den nahrhaften Pollen zu ernähren. Auch die Honigbiene (Apis mellifera) nutzt das Angebot intensiv. Da die Essig-Rose in der freien Natur bereits als gefährdet (Rote Liste 3) gilt, fungiert dein Garten als wichtiger Rückzugsort für diese Art. Im Herbst entwickeln sich aus den Blüten Hagebutten, die in den Wintermonaten heimischen Vögeln als Energiereserve dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.8 m
Für deine Essig-Rose solltest du einen vollsonnigen Platz in deinem Garten reservieren. Der Boden sollte von normaler Beschaffenheit sein, da sie zu den Mittelzehrern (Pflanzen mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) gehört. Da sie natürlicherweise an trockenen Standorten vorkommt, verträgt sie sommerliche Hitzeperioden sehr gut. Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist. Beachte bei der Standortwahl, dass diese Rose Ausläufer bildet und mit der Zeit kleine Dickichte formen kann. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig, kann aber im Spätwinter zur Verjüngung alter Triebe erfolgen. Wässere die Pflanze nur in der ersten Zeit nach dem Setzen; danach ist sie äußerst autark. Auf Düngergaben kannst du verzichten, um den wildhaften Charakter zu bewahren. Als ideale Begleitpflanze empfehle ich dir den Echten Dost (Origanum vulgare). Beide Arten bevorzugen trockene, sonnige Standorte und ergänzen sich zeitlich perfekt: Wenn die Rose verblüht ist, bietet der Dost den Insekten weiterhin Nahrung.
Die Essig-Rose gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst sonnige Gebüsche und Waldränder. Charakteristisch für diese Art ist die Bildung von Ausläufern sowie eine dichte Behaarung mit feinen Drüsen und Borsten an den Blütenstielen.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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