Bild folgtKI-generierte IllustrationRosa micrantha
Auch bekannt als: Rosa micrantha
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Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
Die Kleinblütige Rose erkennst du an ihren zarten, blassrosa Schalenblüten und dem intensiven Apfelduft, den ihre Blätter bei Berührung verströmen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Lebensgrundlage für seltene Falter wie den Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) und den Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus). Da sie auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten steht, leistest du mit ihrer Pflanzung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, wird sie sich bei dir sehr wohlfühlen und dir wenig Arbeit machen.
Apfelduft und Artenschutz: Eine wichtige Zuflucht für seltene Würfelfalter.
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Diese Wildrose ist eine Schlüsselart für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Beobachtungsdaten profitieren Würfelfalter wie Spialia rosae und Spialia orbifer direkt von ihrem Vorhandensein. Auch seltenere Arten wie der Muschampia tessellum oder Perlmuttfalter wie Boloria polaris besuchen die Pflanze. Im Winter dienen die Hagebutten als wichtige Energiequelle für heimische Vögel. Durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Bodenpilzen verbessert die Rose zudem die Bodenstruktur in mageren Gartenbereichen.
Die Pflanze ist ungiftig, wird jedoch aufgrund ihrer Stacheln als nicht kindersicher eingestuft. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Achte beim Pflanzen auf einen Standort abseits von Hauptwegen, um versehentliche Kratzer zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.87 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie magere und trockene Böden. Vermeide unbedingt Überdüngung.
Pflanzzeit: Setze die Rose von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Die Art ist extrem genügsam. Ein Rückschnitt ist meist nur nötig, um die Form zu wahren, da sie am schönsten wächst, wenn sie sich frei entfalten darf.
Symbiose: Sie lebt in Gemeinschaft mit AM-Mykorrhiza (Bodenpilze, die den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme helfen).
Kombinationsempfehlung: Eine ideale Partnerin ist der Echte Dost (Origanum vulgare). Beide teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und ergänzen sich hervorragend in ihrem Nutzen für die Insektenwelt.
Die Kleinblütige Rose (Rosa micrantha) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sie besiedelt bevorzugt sonnige Trockengebüsche und Waldränder. Du erkennst sie botanisch an ihren bogig überhängenden Zweigen und den charakteristischen Drüsen an den Blattunterseiten, die für den typischen Duft verantwortlich sind. Oft wird sie als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) oder als ursprünglich heimisch eingestuft.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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