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Rubus foliosus
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Auch bekannt als: Rubus foliosus
Mit ihren besonders dicht belaubten Trieben fällt die Blattreiche Brombeere (Rubus foliosus) im Garten sofort auf. Du holst dir mit ihr eine robuste, heimische Art ins Grün, die vor allem als Schutzgehölz wertvolle Dienste leistet. In naturnahen Hecken bietet das dichte Blattwerk vielen Tieren einen sicheren Rückzugsort und Struktur. Da sie als Indigen (eine Art, die ohne menschliches Zutun in einem Gebiet vorkommt) gilt, ist sie perfekt an unsere Umweltbedingungen angepasst. Auch wenn für diese spezielle Art keine detaillierten Insektendaten vorliegen, bereichert sie als Teil der regionalen Flora die Vielfalt deines Gartens. Probier es doch einfach mal an einer halbschattigen Ecke aus.
Stabiles Schutzgehölz: Die heimische Expertin für halbschattige, saure Böden.
Die ökologische Bedeutung dieser Brombeerart liegt primär in ihrer Funktion als Lebensraumgestalterin. Durch ihren dichten Wuchs bietet sie Kleinsäugern und Vögeln wertvolle Versteckmöglichkeiten und geschützte Nistplätze. Da sie bevorzugt auf sauren Böden wächst, besetzt sie eine wichtige Nische im Ökosystem des Waldrandes. Obwohl für diese spezifische Art keine quantitativen Nektardaten oder Listen von Falterraupen vorliegen, ist sie als heimisches Gehölz ein wichtiger Baustein für die lokale Fauna. Sie trägt dazu bei, ökologische Trittsteine im Garten zu schaffen und die Biodiversität in schattigen Bereichen zu stärken.
Die Blattreiche Brombeere ist nicht als kindersicher eingestuft, da sie wie die meisten Brombeerarten Dornen besitzt, die bei Berührung zu Kratzern führen können. Sie ist jedoch ungiftig und stellt daher für Haustiere oder spielende Kinder keine chemische Gefahr dar. Ein Platz abseits direkt genutzter Wege ist aufgrund der Dornen empfehlenswert.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Sauer (Säurezeiger)
Bioregion
Continental
Die Blattreiche Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie wächst bevorzugt im Halbschatten (Lichtverhältnisse, bei denen die Pflanze nur zeitweise direktes Sonnenlicht erhält) auf sauren, mäßig feuchten Böden. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 vom Menschen eingeführt wurde und sich seither fest etabliert hat) oder indigene Art ist sie ein fester Bestandteil unserer Natur. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren namensgebenden Reichtum an Blättern aus, die ihr ein besonders kompaktes Erscheinungsbild verleihen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.