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Rubus lindleianus
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Auch bekannt als: Rubus lindleianus, Lindley-Brombeere
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Wer Lindleys Brombeere (Rubus lindleianus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren kräftigen, oft rötlich überlaufenen Trieben und den charakteristisch gezahnten Blättern bildet sie dichte, schützende Dickichte. Für deinen Naturgarten ist sie ein echter Gewinn, da sie als wertvolle Futterpflanze für spezialisierte Schmetterlinge wie den Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) dient. Im Gegensatz zu hochgezüchteten Gartenformen ist sie robust und perfekt an unser Klima angepasst. Wenn du Platz für eine wilde Ecke hast, bietest du hier vielen Arten einen sicheren Rückzugsort. Es ist ein schönes Gefühl, zu sehen, wie das Leben in einer solchen Hecke von Jahr zu Jahr zunimmt.
Dornige Festung und Schmetterlingsmagnet: Heimat für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist Lindleys Brombeere ein Magnet für seltene Tagfalter. Besonders profitiert der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), aber auch Spezialisten wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) nutzen die Blüten. In kühleren Regionen dient sie als wichtige Nahrungsquelle für Perlmuttfalter wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder den Moor-Perlmuttfalter (Boloria frigga). Die Früchte bieten im Spätsommer Vögeln eine energiereiche Stärkung. Da sie dichte, dornige Bestände bildet, finden auch Kleinsäuger hier einen sicheren Schutzraum vor Fressfeinden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lindleys Brombeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Sie gilt in Deutschland als indigen (einheimisch) oder als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) und ist ein fester Bestandteil unserer Flora. Typischerweise besiedelt sie Waldränder und Gebüsche auf frischen, also mäßig feuchten Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren strauchartigen Wuchs aus, wobei die Sprossachsen mit Stacheln bewehrt sind – ein klassischer Schutzmechanismus dieser Gattung gegen Verbiss durch Wildtiere.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.